Weilheim ergreift den Strohhalm

- Der TSV Weilheim hat seine Chancen auf den Klassenerhalt gewahrt: Im gestrigen Heimspiel gegen den FC Puchheim gewann die Elf von Trainer Gediminas Sugzda mit 3:0 (2:0).

Weilheim -Ein Aufschrei gellte durchs Weilheimer Stadion, die Zuschauer schlugen entsetzt die Hände vors Gesicht. Nach schönem Doppelpass mit Christian Mayer hatte Yüksel Yapi soeben aus sieben Metern übers Tor geschossen (82.). Nix war’s mit der Entscheidung. Deutlich gelassener nahm TSV-Trainer Gediminas Sugzda die Aktion zur Kenntnis. Er drehte sich mit verschränkten Armen nur leicht kopfschüttelnd ab. Eine Minute später machte Yapi den Fehler dann aber wieder gut, auf Pass von Max Janni ließ der Kapitän seinen Gegenspieler aussteigen und traf zum 3:0-Endstand.

"Ein Schritt ist gemacht", sagte Sugzda. Jubelstimmung wollte bei ihm und den Spielern aber nicht aufkommen. In der zweiten Hälfte "haben wir es nicht verstanden, die Konter ruhig zu Ende zu spielen", monierte der Coach. Darüber hinaus zielten die Platzherren ungenau. So schoss Mayer freistehend ebenso vorbei (48.) wie Christian Tews, der aus zwölf Metern drüberhielt (60.).

Auch die Puchheimer ließen Torjägerqualitäten vermissen. Bei einer Hereingabe des bemühten Thomas Schrodi stand kein Spieler im Fünfmeterraum (51.), Thomas Breu traf mutterseelenallein aus kurzer Distanz nicht einmal in Richtung TSV-Tor (78.). So blieb ein gefährlicher 25-Meter-Schuss inklusive Aufsetzer von Mario Mercep -TSV-Torwart Ludwig Spitzer reagierte dabei auch stark -die beste Puchheimer Chance (52.).

Die ersten 30 Minuten sahen die Zuschauer noch ein ansprechendes Spiel. Nach einer Hereingabe von Mayer, der sich den Ball erkämpft hatte, traf Mathias Schneider -Weilheims Bester -mit einem wuchtigen 12-Meter-Schuss zum 1:0 (3.). Anschließend verfehlte Mayer knapp aus der Distanz (18.). Nach einer Ecke des selben Spielers scheiterte Matthias Schelle im Gewühl zunächst zweimal, ehe Yapi zum 2:0 einnetzte (17.). Gleich im Gegenzug schoss Puchheims Ludwig Lenz ans Außennetz (18.). Danach stand Valon Balaj allein vor Spitzer, traf den Ball aber nicht richtig (27.). In der Folge verflachte die Partie, auf dem vom Regen nassen Rasen taten sich beide Teams schwer, ein ordentliches Spiel aufzuziehen.

Quelle: Merkur.de

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