A-Klasse 5: Kompakt

Weilheim taumelt gen Abstieg, Andechs deklassiert Haunshofen

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Schon wieder zu Boden gegangen: Für die Weilheimer (in roten Trikots, hier Bekri Idris, vorn, und Florian Obergruber) hielt die Talfahrt auch gegen Tutzing an.

Dezimierte Wielenbacher unterliegen Königsdorf. Dießen beendet seine Negativserie und der TSV Erling-Andechs feiert ein Schützenfest gegen Haunshofen.

TSV Weilheim 0
TSV Tutzing 1

Tore: 0:1 (74.) Weber (Foulelfmeter). Schiedsrichter: Memet Omput (Schongau). Zuschauer: 70.

Die Talfahrt des TSV Weilheim will einfach nicht enden. Obwohl die Gastgeber laut ihrem Trainer Ole Krümpel eine gute Leistung boten, gingen sie als Verlierer vom Platz. Damit haben die Weilheimer in der Rückrunde weiterhin keine einzige Partie gewonnen. Der Rückstand auf das rettende Ufer beträgt mittlerweile fünf Punkte. Mit der spielerischen Leistung war Krümpel einverstanden. Allerdings erspielte sich seine Mannschaft keine nennenswerten Chancen. Bis 15 Minuten vor Schluss hielten Krümpels Mannen zumindest ein torloses Unentschieden. Dann aber nahm das Unheil seinen Lauf, als der Schiedsrichter den Gästen vom Starnberger See einen Foulelfmeter zusprach. „Berechtigt oder unberechtigt, schwer zu sagen. Der Stürmer lässt sich geschickt fallen“, so Krümpels Einschätzung. Weilheims Torwart Philipp Held kam zwar noch an den Ball, das 0:1 konnte er aber nicht verhindern.  jg

TSV Peißenberg II 1
MTV Dießen 2

Tore: 1:0 (42.) Heiss, 1:1 (77.) Auerbach, 1:2 (88.) Vetter. Schiedsrichter: Wolfgang Günther. Zuschauer: 40.

Erstmals nach drei sieglosen Partien fuhren die Dießener wieder einen dreifachen Punktgewinn ein. Die Peißenberger versäumten es, sich weiter von der Abstiegszone abzusetzen. Die erste Halbzeit war laut einer Mitteilung der Dießener „nicht schön anzusehen“. Beide Mannschaften spielten kaum einmal mit Tempo. Fehlpässe und Unzulänglichkeiten prägten das Geschehen. Die wenigen Torchancen, die sich dennoch ergaben, wurden kläglich vergeben. Kurz vor der Pause war es ein verwandelter Foulelfmeter von Tobias Heiss, der für die Führung der Peißenberger Resreve verantwortlich war. Nach dem Seitenwechsel blieb das Niveau weiterhin niedrig. Nach rund einer Stunde wachte der MTV aber auf. Die Spieler zeigten fortan mehr Einsatz und ein Siegeswillen. Nach einer Flanke traf Jan Verhülsdonk den Pfosten. Der Abpraller landete bei Paul Auerbach. Der zog ab und nagelte die Kugel aus 20 Metern in den Winkel. Danach entwickelte sich eine wilde Schlussphase. Beide Mannschaften spielten auf Sieg, entsprechend kam Hektik auf. Großchancen auf beiden Seiten blieben jedoch ungenutzt. Kurz vor Schluss setzte Vincent Vetter aus der eigenen Hälfte zu einem Solo an. Er ließ mehrere Gegenspieler stehen und bewahrte vor dem Tor die nötige Ruhe, um den Ball zum 2:1-Sieg einzuschieben.  pp

TSV Pähl 0
FC Seeshaupt 0

Schiedsrichter: Erkan Cerkez (SV Eurasburg-Beuerberg). Zuschauer: 50.

Ein „mäßiges bis schlechtes A-Klassen-Spiel“ bekamen die Zuschauer laut Pähl Abteilungsleiter Alfred Greiner zu sehen. Das Spiel begann aus Pähler Sicht gut: Nach nur vier Minuten bekamen sie einen Foulelfmeter zugesprochen, der nach Ansicht beider Seiten berechtigt war. Wolfgang Greiner trat an, er traf aber nur den Pfosten. In der Beurteilung der ersten Halbzeit waren sich Greiner und Seeshaupts Trainer Ernst Hutzler jedoch nicht einig. Hutzler hatte eine „ausgeglichene Halbzeit“ gesehen. „Wir hätten 2:0 bis 3:0 in Führung gehen können“, berichtete hingegen Greiner. In der zweiten Halbzeit hatten beide Mannschaften keine nennenswerten Aktionen mehr. „Es hat der Abschluss gefehlt“, so Hutzler. Dennoch war der Seeshaupter Trainer „insgesamt mit dem Punkt zufrieden“. Mit nur drei Punkten Vorsprung auf die Abstiegsränge befindet sich der FC Seeshaupt weiter tief im Abstiegskampf. Der TSV Pähl befindet sich dagegen im gesicherten Tabellenmittelfeld und kann die Saison gemütlich ausklingen lassen.  jg

TSV Königsdorf 2
SV Wielenbach 0

Tore: 1:0 (17.) Kraus, 2:0 (43.) Weilguni. Schiedsrichter: Hans Gleißner (FC Mittenwald). Zuschauer: 50.

Stark ersatzgeschwächt mussten der SV Wielenbach zum Auswärtsspiel gegen den Tabellendritten anreisen. Das machte sich im Spiel auch bemerkbar. In der ersten Hälfte dominierten die Gastgeber das Spiel deutlich und gingen auch verdient mit 2:0 in die Kabine. In der zweiten Hälfte kamen die Wielenacher dann besser ins Spiel und erspielten sich auch einige Chancen. „Wir haben momentan auch einfach kein Glück“, sagte SVW-Trainer Martin Fendt. Dabei bezog er sich auch auf ein Tor des SVW, das Gästen laut Fendt wegen Abseits zu Unrecht aberkannt worden sei. „Letzendlich geht das Ergebnis aber in Ordnung“, sagte Fendt. „Momentan läuft’s es bei uns einfach nicht so richtig.“  mo

SC Pöcking-P. II 0
SV Bernried 0

Schiedsrichter: Tobias Walter (SV Raisting). Zuschauer: 25.

Immerhin: Der SV Bernried blieb auch im sechsten Spiel in Folge ungeschlagen. Im Gastspiel beim Tabellenvorletzten musste sich die Mannschaft von Trainer Josef Effner jedoch mit einem schmucklosen 0:0 begnügen. Auch wenn das Unentschieden für Effner in Ordnung ging, hatten seine Bernrieder durchaus auch Chancen zum Sieg. Zweimal war es Kapitän Tobias Schaffer, der die Führung auf dem Fuß hatte. Beide Male rettete jedoch ein Pöckinger auf der Linie. „Kurz vor Schluss muss es Handelfmeter geben“, berichtete Effner. „Das hat der ansonsten gute Schiedsrichter aber leider nicht gesehen.“ Mit nun 29 Punkten befinden sich die Bernrieder im Niemandsland der Tabelle.  jg

TSV Erling-Andechs 6
SV Haunshofen 1

Tore: 1:0 (15.) Öhler, 2:0 (27.) Öhler, 3:0 (50.) Popp, 3:1 (53.) A. Steigenberger (Elfmeter), 4:1 (62.) Pinl, 5:1 (82.) Pinl, 6:1 (85.) Popp. Schiedsrichter: Uwe Melzer (SVL Weilheim). Zuschauer: 70.

„Von der ersten bis zur letzten Minute eine Enttäuschung.“ So beschrieb der SV-Vorsitzende Georg Ginter die Leistung seiner Haunshofener beim Gastspiel in Erling. Sie hatten sich vorgenommen, nicht mit einem Rückstand in die Pause zu gehen. „Doch vornehmen und machen sind halt doch zwei Paar Stiefel“, so Ginter. Bis zum Pausenpfiff hatte seine Mannschaft bereits zwei Tore kassiert, geschossen hatte sie keines. Kurz nach der Pause legten die Erlinger den dritten Treffer nach. Für den einzigen Treffer bedurften die Haunshofener schon eines Elfmeters: Andreas Steigenberger verkürzte zum zwischenzeitlichen 1:3. Damit war es mit der Haunshofener Herlichkeit aber auch schon wieder vorbei. Mit drei weiteren Toren machten die Hausherren das halbe Dutzend voll. „Jeder Schuss war ein Treffer“, berichtete Ginter. Für die restlichen fünf Spiele „ist die Mannschaft in der Plicht“, so Ginter.  jg

Quelle: Merkur.de

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