Weilheim unter Form

- Weilheim - Es gibt Tage, da wäre es für manchen Sportler besser gewesen, erst gar nicht aufzustehen. Nahezu die halbe Mannschaft des TSV Weilheim hätte statt der Partie gegen den TSV Gräfelfing wohl besser das Bett gehütet. "Einige von uns waren heute total unter Form", schimpfte Weilheims Spielertrainer Martin Kindermann nach dem unbefriedigenden 1:1 (1:1)-Unentschieden.<BR>

Den schwärzesten Tag bei den Gastgebern erwischte Giuseppe Scolaro. Nach zahlreichen Stockfehlern, einer dunkelgelben Karte nach einer Sense von hinten, missglückte ihm kurz vor der Pause auch noch ein Kopfball. Statt aus der Gefahrenzone bugsierte er das Spiel- BEZIRKSLIGA gerät zur Gästeführung (43.) in den eigenen Kasten. Den Schnitzer bügelte sein Mannschaftskamerad Michael Berndt (45.), der Beste im Dress der Weilheimer, jedoch umgehend aus. Mit einem Sonntagsschuss in der Nachspielzeit aus 25 Metern in den Winkel markierte er den Ausgleich. <P>Der Pannentag begann eigentlich schon vor dem Spiel, da wegen Trikotproblemen erst mit Verspätung begonnen wurde. Doch dann ging es gleich rund. Erst strich ein Weilheimer Warnschuss in der ersten Minute knapp vorbei. Kurze Zeit später zeigte der Unparteiische auf der Gegenseite auf den Elfmeterpunkt. Weilheims Torhüter Ludwig Spitzer hatte einen Gräfelfinger von den Beinen geholt. "Zuvor hat er den Ball aber klar mit der Hand gespielt", berichtete Kindermann. Spitzer wehrte den von Holger Harenberger (6.) getretenen Strafstoß jedoch ab. <P>In der Folge kamen die harmlosen Gäste nur noch bei Standardsituationen zu ihren spärlichen Torchancen. Aber auch die Weilheimer, denen jegliche spielerische Linie fehlte, hatten kaum Möglichkeiten. Eine Hereingabe von Stano Krotak (15.) fand bei zwei Mitspielern keinen Abnehmer und Torsten Wechsler (22.) scheiterte im Anschluss am Torhüter. Bis auf die Treffer dominierte der Leerlauf. <P>Nach dem Wechsel gaben die Weilheimer zwar deutlich den Ton an - die einfachen Ballverluste aus der ersten Hälfte gingen zurück -, allzu viele Möglichkeiten kamen aber dennoch nicht heraus. Die beste vergab Wechsler, als er freistehend aus fünf Metern über den Kasten zielte (68.). Sekunden vor dem Ende schließlich, zuvor hatte Krotak (89.) die Ampelkarte gesehen, zielte Jörg Helfer übers Tor. rh <P></P>

Quelle: Merkur.de

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