Pipinsried erwartet den Aufsteiger

Weiss: "Sehe keinen Grund etwas zu ändern"

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Sieht keinen Grund etwas zu verändern: FCP-Coach Bernd Weiss.

FC Pipinsried - Die Pipinsrieder Spätschichten sind für dieses Jahr Geschichte. Nach der Umstellung von der Sommerzeit auf die Winterzeit in der Nacht auf Sonntag ändert sich traditionell auch die Anstoßzeit der Heimspiele des FC Pipinsried.

So erfolgt der Kick-Off zur Bayernliga-Partie gegen den SV Kirchanschöring am Sonntag bereits um 14 Uhr in der FCP-Arena.

Mit dem FC Pipinsried und dem SV Kirchanschöring treffen zwei direkte Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt aufeinander. In der Tabelle stehen beide Mannschaften knapp vor den Relegationsplätzen. Der FC Pipinsried hat nach dem 1:1-Unentschieden am vergangenen Wochenende bei der SpVgg Hankofen-Hailing mit 19 Punkten einen Zähler Vorsprung auf den ersten Relegationsplatz, den der TSV Bogen belegt. Der SV Kirchanschöring steht nach der 1:2-Niederlage am zurückliegenden Spieltag im Aufsteigerduell mit dem SV Erlbach sogar nur aufgrund der besseren Tordifferenz über dem Strich, der die Spreu vom Weizen trennt. Somit steht für den FCP fest: Wenn im direkten Duell gegen die Kicker aus dem südlichen Oberbayern nicht gewonnen wird, droht das erneute Abrutschen auf einen Relegationsplatz.

Zur Erinnerung: Als FCP-Coach Bernd Weiss den Dorfklub aus dem Dachauer Hinterland unternahm, belegte der FC Pipinsried einen Relegationsplatz. Die Anfangszeit von Weiss beim FCP war nicht einfach, der Auftaktniederlage gegen Erlbach (2:4) folgte eine Woche später das 1:5-Debakel gegen den TSV Bogen.

Inzwischen sind die Pipinsrieder durch eine kleine Serie, lediglich unterbrochen von der 0:1-Niederlage beim SV Pullach, in ruhigeres Fahrwasser gelangt. Auch Weiss ist von der Entwicklung des Teams unter seiner Führung zufrieden: „Das ist ein Unterschied wie Tag und Nacht im Vergleich zu meiner ersten Woche. Die Mannschaft ist deutlich routinierter geworden und lässt sich inzwischen auch durch einen Rückstand nicht mehr aus der Ruhe bringen. Ich sehe uns auf einem guten Weg.“

Auch FCP-Boss Konrad Höß hat nichts auszusetzen: „Sportlich sehe ich die Situation positiv. Die Mannschaft tritt wieder ganz anders auf als noch vor ein paar Wochen. Das bestätigen mir auch viele Zuschauer.“

Mit dem SV Kirchanschöring wartet nun keine einfache Aufgabe auf die Kicker aus dem Dachauer Landkreis. Auch Konrad Höß ist sich dessen bewusst: „Kirchanschöring ist ein direkter Konkurrent im Kampf um den Klassenerhalt. Allerdings spielen wir derzeit sehr gut, halten wir das Niveau, ist mir auch vor dem SVK nicht bange. Ein Sieg könnten wir einen riesigen Schritt nach vorne machen.“

Weiss weiß, was seine Mannschaft erwartet: „Ich rechne mit einem Spiel wie gegen die SpVgg Hankofen-Hailing. Das bedeutet, wir müssen in der Defensive gut stehen und nach vorne konsequent unsere Qualitäten in die Waagschale werfen. Wenn wir aus den kommenden beiden Spielen gegen Kirchanschöring und Kottern die optimalen sechs Punkte holen könnten, wäre das eine tolle Sache, dann könnten wir vor der Winterpause etwas Abstand zwischen uns und die Abstiegszone bringen.“

Im letzten Vorrundenspiel kann Weiss auf den kompletten Kader zurückgreifen. So wird auch Top-Torjäger Manuel Eisgruber gegen Kirchanschöring wieder zur Verfügung stehen. Ob der FCP-Coach im Vergleich zum Spiel in Hankofen personelle Änderungen vornehmen wird, lässt er offen. „Wir müssen natürlich abwarten, was bis Sonntag passiert, aber eigentlich sehe ich keinen Grund, etwas zu verändern. Ich war von der Leistung in Hankofen sehr angetan.“

Quelle: fussball-vorort.de

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