Welzmüller rettet Haching einen Punkt

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Die Trinkpause hat sich gelohnt: Maximilian Welzmüller glich kurz vor Schluss für Haching zum 1:1 aus.

SpVgg Unterhaching - Dieser Punktgewinn fühlt sich wie ein Sieg an: Ein spätes Tor von Maximilian Welzmüller hat den Drittliga-Fußballern der SpVgg Unterhaching bei drückender Hitze ein 1:1 (0:1) gegen den Chemnitzer FC beschert.

In der 89. Minute legte der eingewechselte Stefan Haas auf Welzmüller ab, der Kapitän hielt aus 16 Metern drauf und der Ball trudelte vom Innenpfosten ins Tor. „Der Ausgleich fällt zwar recht spät, aber dennoch nicht unverdient“, analysierte Hachings Teamchef Manuel Baum das zweite Remis im zweiten Spiel. Die Gastgeber steckten nie auf, blieben unermüdlich ihrem taktischen Konzept treu und legten in der Schlussphase trotz Temperaturen um die 45 Grad noch einen Zahn zu.

Frühes Tor spielt Chemnitz in die Karten

Das war allerdings auch dringend nötig, weil der Chemnitzer FC die Sache gerade in der ersten Halbzeit gut im Griff hatte. Das frühe Führungstor – Josef Cimar traf in der achten Minute per Kopf nach einem Freistoß von Anton Makarenko – spielte den Gästen dabei in die Karten. Offensiv lief bei den Hachingern wenig zusammen, das gegnerische Tor geriet vor der Pause am ehesten noch bei einem Warnschuss von Florian Bichler (4.) und einem abgeblockten Versuch von Dominik Rohracker (22.) in Gefahr. „So richtig zwingend waren wir in der ersten Halbzeit überhaupt nicht“, befand Baum.

Die Chemnitzer zeigten in den Zweikämpfen mehr Präsenz, standen sehr kompakt und waren im Spiel nach vorne um einiges zielstrebiger. So klärte Hachings Keeper Korbinian Müller bei Schüssen von Makarenko (33.) und Fabian Stenzel (37.), eng wurde es auch bei Gelegenheiten für den Ex-Hachinger Anton Fink (19./40.), Josip Landeka (24.) und einem weiteren Kopfball von Cinar (45.).

Hachinger mit Schlussoffensive

„Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen und haben sehr wenig zugelassen“, war Gäste- Coach Gerd Schädlich mit der Leistung seiner Elf vor der Pause zufrieden. Dann aber häuften sich die Ballverluste bei seinen Schützlingen, die Ordnung litt, die Kräfte schwanden. Stattdessen schnupperten die Heimelf kurz nacheinander am Ausgleich: Dominik Rohracker (57.) und Andreas Voglsammer (58.) scheiterten an CFCTorwart Philipp Pentke.

Die Hachinger ergriffen nun mehr und mehr die Initiative, folgten den Halbzeit- Anweisungen ihrer Trainer Baum und Claus Schromm, die „mehr mutige Pässe auch auf den gedeckten Spieler“ gefordert hatten. Zudem sorgten die drei Einwechslungen für frischen Wind. Während Chemnitz nur noch zwei richtig gute Szenen in der Offensive hatte (Fink/68. und riskanter Abwehrversuch von Voglsammer/ 79.), blies die Spielvereinigung zu einer zehnminütigen Schlussoffensive.

Pentke parierte gegen den eingewechselten Janik Haberer (84.), Voglsammer und Marius Duhnke verpassten in aussichtsreicher Position (85.), Welzmüller verzog knapp (88.). Selbst nach dessen vielumjubeltem Ausgleichstor hatte Haching noch nicht genug: Nach einem Querpass von Linksverteidiger Danilo Dittrich am Fünfmeter-Raum klärte die CFC-Abwehr in höchster Not (90.+2).

Quelle: fussball-vorort.de

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