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Haching zieht Zwischenbilanz zur Winterpause

Welzmüller über Hinrunde: "Wäre mehr drin gewesen"

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Grundsätzlich sind Unterhachings Trainer Claus Schromm und sein Kapitän Sepp Welzmüller mit der ersten Saisonhälfte zufrieden. Nur die letzten Spiele liefen nicht mehr optimal.

SpVgg Unterhaching - Die SpVgg Unterhaching zieht nach dem 1:1 (0:1) beim FC Bayern II mit gemischten Gefühlen eine Zwischenbilanz vor der Winterpause.

Unterhaching – Beim letzten Liga-Spiel des Jahres im Grünwalder Stadion hatte die SpVgg Unterhaching noch einmal alles gegeben. SpVgg-Trainer Claus Schromm, der die Pressekonferenz im Anschluss an das Spiel mit belegter Stimme und einem räuspernden „Servus erstmal“ eröffnete, kam ebenso wie der per Foulelfmeter erfolgreiche Innenverteidiger Alexander Winkler mit verkratzter Stimme in die Katakomben.Die mangelnde Chancenauswertung, die die SpVgg wie auch in Spielen zuvor an den Tag gelegt hatte, sorgte für Ernüchterung.

„Wir wollten das Spiel unbedingt gewinnen. Es ist ärgerlich, dass es hinten raus nicht geklappt hat. Wir müssen mit dem Ergebnis leben“, sagte Winkler nach seinem zweiten Tor im Trikot der Rot-Blauen. Ebenso ernüchternd kommentierte Kapitän Josef Welzmüller die Punkteteilung im Derby: „Wir haben uns drei Punkte vorgenommen, von daher ist ein Punkt zu wenig.“ Mit dem Hintergrund, dass das Unentschieden das vierte Hachinger Spiel in Serie ohne einen Sieg darstellte, fiel es den Spielern schwer, eine positive Bilanz zu den bisherigen 21 absolvierten Partien in der Regionalliga Bayern zu ziehen. „Wenn man auf das Jahr zurückblickt, dann ist die Mannschaft gewachsen. Jeder zieht mit“, befindet Winkler.

Welzmüller bedauerte jedoch das Schwächeln im Jahresendspurt mit nur zwei Punkten aus vier Spielen inklusive zweier vermeidbarer Niederlagen gegen die beiden Top-Mannschaften aus Regensburg (1:2) und Burghausen (0:1). Rang vier mit 33 Punkten und neun Saisonsiegen weckte beim Abwehrmann gemischte Gefühle. „Wir können stolz sein. Aber es ist ein kleines weinendes Auge dabei. Es wäre mehr drin gewesen“, sagte Welzmüller.

Die aktuelle Tabellenkonstellation, Haching hat acht Punkte Rückstand auf Tabellenführer Burghausen, lässt die Mannschaft positiv nach vorne blicken. Im neuen Jahr, das am 27. Februar mit dem Auswärtsspiel beim Abstiegsaspiranten 1. FC Schweinfurt 05 beginnt, wollen die Hachinger laut Welzmüller „voll angreifen“. „Die Saison ist noch lange“, blickt Winkler auf die noch ausstehenden 13 Partien bis zum letzten Spieltag am 21. Mai voraus. Das Jahr ist für die SpVgg allerdings noch nicht zu Ende.

Mit dem Achtelfinale des DFB-Pokals am 15. Dezember gegen den Bundesligisten Bayer Leverkusen wartet auf die Rot-Blauen das absolute Highlight des Jahres ganz zum Schluss. Bis dahin muss Schromm die Spannung bei seinen Schützlingen noch hochhalten. Das kommende Wochenende hat der Fußballlehrer seiner Mannschaft noch komplett frei gegeben. Nach einem Laktat-Test am Montag geht es tags drauf in Richtung Vorbereitung auf das Spiel gegen den Champions League-Teilnehmer. Ein Freundschaftsspiel hat Schromm nach Rücksprache mit der Mannschaft davor nicht angesetzt. Man wolle Verletzungen verhindern. Außerdem habe sich für diesen Termin nach Liga-Schluss kein adäquater Gegner gefunden. Großartig motivieren muss Schromm seine Spieler ohnehin nicht.

„Für so ein Spiel ist immer Energie da“, stellt Welzmüller klar. „Wir werden Leverkusen noch einmal volle Kanne angehen“, kündigt Mitspieler Winkler für den Jahresabschluss in knapp zwei Wochen an.

Quelle: fussball-vorort.de

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