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Werfer auf dem Podest

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Von: Ludwig Stuffer

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Im Kugelstoßen macht Sabrina Zeug niemand etwas vor, das bewies sie in Wasserburg erneut.
Im Kugelstoßen macht Sabrina Zeug niemand etwas vor, das bewies sie in Wasserburg erneut. © Ludwig Stuffer

Mit starken Leistungen präsentierten sich die Wurf-Asse aus dem Landkreis bei Meetings in Trauchgau und Wasserburg.

Landkreis - Im Rahmen der Allgäuer Hammerwurf-Meisterschaften in Trauchgau sicherte sich Stephan Wille von den Sportfreunden Föching den zweiten Platz bei den Senioren M65. Das Fünf-Kilo-Wurfgerät schleuderte er auf gute 24,26 Meter und musste sich nur Lokalmatador Johann Straub mit 31,39 Metern geschlagen geben.

So ganz vorbei ist die Freiluft-Saison auch für die Werferinnen der SG Hausham noch nicht. Also gingen sie beim Saisonabschluss-Meeting in Wasserburg noch einmal an den Start. Zudem scheint die Leidenschaft zu den Wurf-Leistungen der Schützlinge von Trainer Hans Zenzinger noch lange nicht erloschen zu sein. Der erfahrene Coach präsentierte sich in der Inn-Stadt ebenfalls ehrgeizig und führte für seine beiden Athletinnen eine gekonnte Regie, um sie zu Bestleistungen zu motivieren. „Der Ring beim Diskuswurf ist einfach noch zu rau, deshalb kann man dort nicht so gute Drehbewegungen machen“, erklärte Zenzinger, denn das Wasserburger Badria-Stadion wurde erst vor wenigen Monaten saniert und deshalb haben die Anlagen noch keine „fördernden“ Abnutzungen.

Stumböck und Zeug immer auf Platz eins oder zwei

Im Diskuswurf präsentierte sich Christina Stumböck von ihrer besten Seite. Frisch zurückgekehrt von ihrem Einsatz für die Bayern-Auswahl beim Ländervergleichskampf (wir berichteten), stand sie in Wasserburg in einer guten Form im Ring. Dennoch klagte sie vorab, denn die Veranstalter hatten die Startzeit um knapp drei Stunden vorverlegt und „deshalb war das heute echt mit viel Stress für uns verbunden“. Mit 41,66 Metern eroberte sie den Sieg und lag damit wieder einmal knapp vor ihrer Trainingspartnerin. Sabrina Zeug hatte Probleme beim Drehen und mit einer leichten Ellbogenverletzung ein Handicap: Mit 41,13 Metern wurde sie Zweite.

Dafür gab es eine Revanche im Kugelstoßen: Dort siegte die 29-Jährige mit 13,30 Metern deutlich. Klar: Zenzinger hätte gerne noch mehr gesehen, doch die Verletzung seiner Athletin war ihm bewusst. Als Zweite reihte sich Stumböck ein: Mit 11,37 Metern blieb sie ein wenig unter ihren Möglichkeiten, aber „voll im Soll“.

Fest im Griff hatte Zeug auch den Speerwurf: Mit 36,79 Metern gewann sie erneut klar. Zum Ausklang ihrer Saison warf auch Stumböck noch einmal mit: Ohne große Vorbereitung schaffte sie als Zweite 27,02 Meter.

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