Unterföhring-Trainer im Interview

Werner-Comeback: "Will unbelastet  rangehen"

Zurück auf dem Spielfeld: Walter Werner.

FC Unterföhring - Walter Werner ist zurück. Nach seinem Abschied beim SB DJK Rosenheim hat der FC Unterföhring zugeschlagen. Wir sprachen mit dem Trainer über seine Ziele, seinen Ex-Verein und Dirk Teschke.

Herr Werner, warum haben Sie sich für den FC Unterföhring entschieden?

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Der FC Unterföhring ist ein toller Verein, der in den letzten Jahren tolle Erfolge gefeiert hat. Die Verantwortlichen haben sich in den letzten Tagen sehr um mich bemüht. Ich wollte weiterhin etwas machen. Das kommende Jahr wird sehr schwierig, aber ich freue mich auf diese Aufgabe.

Wie kam es zum Kontakt mit dem Verein?

Der Verein hat sich bei mir gemeldet. Sie haben einen Trainer gesucht, ich war frei. Die Stimmung hat von Anfang an gepasst. Ich bin kein Push-Trainer, der in drei Monaten einen Verein vor dem Abstieg rettet. Ich war immer lange bei meinen Vereinen. Sieben Jahre in Rosenheim, davor acht Jahre in Grünwald. Ein Trainer und ein Verein - das ist wie eine Ehe. Das muss sich langfristig entwickeln. Ich bin mit meinen letzten Vereinen zwei Mal aufgestiegen. Das könnte mit Unterföhring schwer werden (lach). Aber ich will hier etwas bewegen.

Haben Sie vor Ihrer Zusage noch mit Dirk Teschke telefoniert?

Nein, das habe ich nicht gemacht. Ich will unbelastet an die Sache herangehen. Was dort vorgefallen ist, habe ich auch nur gelesen. Klar ist es schade, wie die Sache gelaufen ist. Aber die Verantwortlichen werden sich dabei schon was gedacht haben.

Sie haben vor kurzem ihr Engagement beim SB DJK Rosenheim beendet - trotz Zusage auf eine weitere Zusammenarbeit. Mit Unterföhring trainieren Sie jetzt eine Mannschaft, die wie Rosenheim in der Bayernliga spielt. Warum haben Sie in Rosenheim aufgehört?

Da ist schon viel geschrieben worden. Ich war mit einigen Dingen nicht einverstanden, auch was die Kaderplanung betrifft. Handschlag hin oder her - die Situation, als ich meine Zusage gegeben hab, war noch eine andere.

Wie gehen Sie Ihre Aufgabe in Unterföhring an?

Ich will am liebsten jeden Tag mit den Jungs trainieren. Nur so können sich die jungen Spieler verbessern. Wir spielen in einer sehr, sehr starken Liga. Da muss sich jeder warm anziehen, um bestehen zu können.

Was passiert noch im Kader?

Herr Faber kümmert sich gerade noch um Neuzugänge. Da wird noch was passieren. Wir brauchen einen starken Kader, um bestehen zu können.

Wenn Sie sich einen Spieler aussuchen dürften - welchen würden Sie holen?

Wir bräuchten vielleicht noch einen Stürmer. In der vergangenen Saison hat sich Heinz Sichort verletzt. Dann gab es eine Lücke im Sturm. Ich denke da an Mario Gomez (lacht). Ich würde ihn auch nicht kritisieren.

Interview: Christoph Seidl

Quelle: fussball-vorort.de

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