Fußball Kreisliga 1

Wieder ein Liga-Neuling: FC Real Kreuth bei SF Egling-Straßlach zu Gast

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Das richtige Rezept gegen den nächsten Aufsteiger, die SF Egling-Straßlach, muss FC Real Kreuth Trainer Nedo Tomic (r.) finden. 

Für den FC Real Kreuth geht es in der Fußball Kreisliga 1 auch dieses Wochenende wieder gegen einen Liga-Neuling. Diesmal sind sie zu Gast bei den SF Egling-Straßlach.

Kreuth– Drei Spiele, drei Punkte. So hatte man sich beim FC Real Kreuth den Saisonstart in der Kreisliga nicht vorgestellt. Insbesondere die Niederlage in der vergangenen Woche gegen den Aufsteiger TSV Peißenberg schmerzt. Trotz klarer Dominanz mussten die Enterbacher eine 1:3-Niederlage hinnehmen. Geschuldet der mangelnden Effizienz vorm Tor gegen tiefstehende Gäste, dem Sahnetag des TSV-Torhüters Robert Spirkl sowie nicht zuletzt den groben Schnitzern im eigenen Defensivverhalten. „Peißenberg hat es clever gemacht“, sagt Kreuths Trainer Nedo Tomic. „Und wir hatten unsere Probleme.“

Nun sollen endlich wieder Punkte her, doch mit den Sportfreunden Egling-Straßlach wartet gleich der nächste Aufsteiger und somit in Bezug auf die taktische Ausrichtung vermutlich ein Abziehbild von Peißenberg. Wieder ein Liga-Neuling, außerdem personell stark geschwächt – die Vorzeichen sprechen dafür, dass auch dieser Gegner auf Fehler von Kreuth und Kontermöglichkeiten lauert. Deshalb erwartet Tomic auch einen ähnlichen Spielverlauf wie gegen Peißenberg. Allerdings hofft der FC-Coach dieses Mal auf das bessere Ende für seine Mannschaft.

Deshalb wird er als Reaktion auch einige Veränderungen vornehmen, auf die Tomic jedoch nicht weiter eingehen möchte. Klar ist aber, dass einige Umstellungen auch ein Ding der Notwendigkeit sind. Neben Sergiu Sandra und Michael Egger muss Tomic nämlich auch auf Dan Petru Samoila verzichten – er sitzt nach seiner Tätlichkeit im Spiel gegen Peißenberg eine Rotsperre ab. „Wir haben zurzeit viele Ausfälle und müssen auch auf die zweite Mannschaft und A-Jugendspieler zurückgreifen“, erklärt Tomic.

Nichtsdestotrotz stimmen die Einstellung und eigentlich auch die Spielstärke bei den Enterbachern. Lediglich die kleinen Fehler, die in den vergangenen zwei Wochen zum Verhängnis wurden, gilt es abzustellen – und dann natürlich, die eigenen Chancen besser zu nutzen. „Die Mannschaft will. Das ist das Wichtigste“, findet Tomic. Vor allem will sie sicher nicht erneut Opfer eines Aufsteiger-Streichs werden.  

seh

Quelle: Merkur.de

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