Willkommen englische Wochen

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Klaus Augenthaler hat noch viel zu tun: Da kommt ihm das heutige Pokalspiel gerade recht.

Unterhaching - Schlag auf Schlag geht es für die SpVgg Unterhaching weiter. Am Dienstag (19.30 Uhr) steht das Pokalspiel in Freising auf dem Programm.

Beim Bezirksoberligisten SE Freising müssen die Hachinger in der zweiten Runde des bayerischen Toto-Pokals antreten. Anders als bei den höherklassigen vereinen aus dem Profibereich üblich, können sich die Zuschauer dort auf eine komplette Hachinger Mannschaft freuen. Trainer Klaus Augenthaler schickt seine beste Elf aufs Feld. Nicht aus Respekt vor dem Gegner, sondern um die willkommene Gelegenheit zu nutzen, das aktuell größte Manko zu beheben.

Das ist immer noch, dass die aktuell stärkste Mannschaft nicht eingespielt ist. Von den vier Ende August noch verpflichteten Spielern gehören drei bereits zur Stammformation, Tim Jerat ist nach seinem starken Auftritt vom Samstag der nächste Kandidat auf dem Sprung. Ihnen allen fehlt aber eine komplette Vorbereitung mit den Kollegen. „Wir müssen uns erst reinfinden, das braucht noch Zeit“, sagte Dennis Mimm nach dem 1:1 gegen Koblenz, „nach so kurzer Zeit kann man die Laufwege und die Stärken des anderen einfach noch nicht alle kennen.“

Auch Robert Zillner, der nach vier Monaten Pause in die Hachinger Mannschaft zurückkehrte, gilt quasi als Neuzugang ohne Spielpraxis. Und auch er bestätigt: „Wir haben jedes Mal mit einer anderen Aufstellung gespielt, da fehlt natürlich immer eine gewisse Routine. Und wenn man so lange weg war wie ich, ist es natürlich noch schwieriger.“

Auch Kapitän Torben Hoffmann sieht ein „Problem, dass wir ständig mit neuen Leuten gespielt haben“. Für den Abwehrchef, der nach wochenlanger Pause selbst noch um die Form kämpft, kommen deshalb auch die Pokalspiele gelegen: „Die Englischen Wochen sind gar nicht schlecht für uns, auch wenn’s nur gegen Freising geht. Jedes Spiel hilft uns im Moment weiter. Wir müssen auf dem Platz eine Einheit werden, das sind wir noch nicht.“

Darauf setzt auch Augenthaler: „Ich hoffe, dass auch die übrigen Verletzten bald zurückkommen und wir endlich mal über einen längeren Zeitraum alle Spieler zur Verfügung haben. Das war bis jetzt noch nicht der Fall. Dann wird sich die Mannschaft herauskristallisieren, und dann werden auch die Ergebnisse kommen.“ Damit meinte der Weltmeister natürlich die in der Dritten Liga - nicht die im Toto-Pokal. Auch wenn das Weiterkommen zwar nur ein Nebeneffekt, aber dennoch fest eingeplant ist.

Quelle: fussball-vorort.de

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