FCU will Bergstraße wieder zur Festung ausbauen

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Auf der Hut vor Landshut: Andreas Brandstetter (M.) und der FCU erwarten einen kampfstarken Gegner.

FC Unterföhring - Nach Sieg, Unentschieden und Niederlage rast der FCU zwar nicht vor Begeisterung, aber der Start war in Ordnung. Beim nächsten Gegner SpVgg Landshut (Freitag, 19.30 Uhr) herrscht dagegen schon Hochwasser-Stimmung nach 270 Ligaminuten mit 1:13 Toren und keinem Punkt.

Die Bilanz des aktuellen Schlusslichtes der Bayernliga liest sich katastrophal, aber das knackige Startprogramm muss dem gegenüber als mindernder Umstand geltend gemacht werden. Pipinsried (1:4) spielte vergangene Saison bis zur letzten Runde um den Aufstieg mit, Rain (6:0) hat vom Kader her die Übermannschaft und Wolfratshausen (3:0) machte zwei Tore erst in der Nachspielzeit. Doch im Paket ist das schlichtweg der Katastrophenstart.

In Wolfratshausen spielt auch so etwas wie der Unterföhringer Spielbeobachter. Stürmer Sebastian Pummer (29) hat alle Unterföhringer Gegner immer eine Woche davor und kann dann seinem drei Jahre älteren Bruder Andreas einige Dinge erzählen. Diesmal brachte der informelle Austausch die Erkenntnis, dass der FC Unterföhring sich auf einen kampfstarken Gegner einstellen muss. Pummer warnt sein Team eindringlich, den Traditionsverein aus Niederbayern zu unterschätzen. Die SpVgg Landshut sei nicht so schlecht, wie es die Tabelle vermuten lässt.

Für Pummer geht es nach drei Spielen mit vier Punkten um Wiedergutmachung vor dem eigenen Publikum: „Wenn du das erste Heimspiel nicht gewinnst, solltest du wenigstens das zweite gewinnen.“ Die Wiederbelebung der zuletzt brüchigen Festung an der Bergstraße ist für ihn der Grundstein auf dem Weg zu einer sorgenfreien Saison.

Bei seinem Team ist die Welt derzeit ziemlich in Ordnung. Attila Arkadas zeigte bei seiner Punktspielpremiere eine ordentliche Leistung. Aus der Siegermannschaft von Schwabmünchen muss der rotgesperrte Michael Kain ersetzt werden. Außerdem lässt Pummer die Entscheidung offen, ob Georg Münch oder Jermone Fayé als Mittelstürmer beginnen. Der Trainer hat genügend Alternativen auf der Bank und taktisch einige Möglichkeiten. Denkbar ist auch der Wechsel auf ein System mit zwei Stürmern. „Es ist nur eine Frage der Zeit, wann wir uns belohnen“, sagt Andreas Pummer.

Aufstellung: Fritz – Arkadas, Hofmann, Brandstetter, Schneider – Faber, Büchel – Vrenezi, Bekiroglu – Fayé, Münch

Quelle: fussball-vorort.de

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