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FCI will für das Endspiel kämpfen

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Wo ist der Ball? Ismanings Manuel Ring (l.) und TuS-Angreifer Maximilian Dengler sind kurz orientierungslos.

FC Ismaning - Der FC Ismaning kennt aus seiner Aufholjagd in der Bayernliga-Rückrunde die Situation zu gut, eigentlich nur verlieren zu können. Doch diesen Samstag (16 Uhr) ist die gewohnte Situation enger denn je.

Der FCI muss im Rückspiel ein 0:1 gegen den Landesliga-Zweiten TuS Holzkirchen aufholen, um den Abstieg vermeiden zu können. Nur ein Weiterkommen hält die Chance aufrecht, in einem Endspiel gegen den BCF Wolfratshausen den Abstieg verhindern zu können.

Nach der Niederlage in Holzkirchen registrierte der Ismaninger Trainer Xhevat „Jacky“ Muriqi, dass seine Schützlinge von sich selbst bitterböse enttäuscht waren. „Wir wussten, was uns erwartet und haben den Kampf trotzdem nicht angenommen“, sagt der Trainer. Genau das ist nun die Lehre für den zweiten Teil des Halbfinals in der Relegation. Muriqi sieht sein Team spielerisch ganz deutlich im Vorteil, aber erst müssen wir über den Kampf ins Spiel kommen.“

90 Minuten haben die Ismaninger Zeit, dieses 0:1 zu egalisieren und sich so eine eventuelle Verlängerung zu verdienen. Das tückische an dem Hinspielresultat ist aber, dass bei einem Holzkirchner Treffer für den ersten Teil der Rettung drei Tore in 90 Minuten her müssen. Aus der Landesliga ist bekannt, dass Holzkirchen sich in der Fremde als konterndes Team wohl fühlt und so auch eine ganze Menge Punkte holte. Ismaning will erst einmal mit kontrollierter Offensive das Spiel angehen.

Sebastiano Nappo ist vorne wieder der Hoffnungsträger. Er wurde im Hinspiel ausgewechselt und war nach zwei Wochen Verletzungspause noch ein Stück von der hundertprozentigen Leistungsfähigkeit entfernt. Völlig offen ist bis kurz vor dem Spiel, ob Markus Niedermann wieder in der Offensive wirbeln kann. Die beiden Innenverteidiger Florian Mayer und Patrick Feicht sammelten in Holzkirchen zwar schmerzhafte Blessuren, werden am Samstag aber wieder dabei sein. Und Muriqi hofft auch, dass die Ismaninger ihren FCI unterstützen: „Wie heißt es so schön in einem Lied? Wenn nicht jetzt, wann dann?“

Quelle: fussball-vorort.de

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