BCF will Heimbilanz aufpolieren

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Die Leidenszeit ist vorbei: Nach achtmonatiger Verletzungspause darf Marco Höferth endlich wieder eingreifen

BCF Wolfratshausen - Der BCF Wolfratshausen will heute (18 Uhr) gegen den SB/DJK Rosenheim seine Heimbilanz verbessern. Die Gäste suchen im Isar-Loisach-Stadion eine ihrer letzten Chancen auf den Klassenerhalt.

Die Begegnung mit dem Kellerkind passt so gar nicht in die Reihe: Am vergangenen Samstag das (erfolgreiche) Spiel bei Spitzenreiter Pullach, an den kommenden Wochenenden die Duelle der Farcheter mit den Aufstiegsaspiranten Pipinsried und Rain. Was soll der BCF da mit einem Gegner, der schon mit einem Bein in der Landesliga steht? Genau diese Denkweise will Reiner Leitl seinen Mannen austreiben. „Wenn wir einen Gang rausnehmen, wird es nicht gut ausgehen“, erläutert Farchets Trainer.

Die richtige Einstellung ist heute Abend maßgeblich. Die Rosenheimer werden beißen und kratzen. Fünf Punkte beträgt ihr Rückstand auf einen Relegationsplatz. Leitl weiß aus Spielbeobachtungen, dass der Sportbund nicht immer wie ein designierter Absteiger auftritt. „Sie arbeiten, sind geschlossen, machen aber viele Fehler.“ Der Coach kennt das aus eigener Erfahrung des Vorjahrs: Die Fehlerquote wächst direkt proportional zum Erfolgsdruck.

Rosenheim fährt mit einer verheerenden Auswärtsbilanz von elf Niederlagen an die Kräuterstraße. Doch die Statistik garantiert keine Siege. Leitls Appell an seine Kicker zielt auf energischen Widerstand. „Wenn wir die Härte annehmen, wird es auch funktionieren.“ Wenngleich Leitl kein Befürworter ständiger Rotationen ist, wird er die heutige Startelf auf einigen Positionen ändern. Michael Rauch zog sich in Pullach eine Gehirnerschütterung zu und muss passen. Bei Onur Misirlioglu und Goalgetter Michael Marinkovic zwickt jeweils der Oberschenkel – eine Schonung ist unumgänglich. Dafür könnte es zu einem Comeback kommen. Nach acht Monaten Verletzungsfrust und endlich verheiltem Sehnenriss steht Marco Höferth auf dem Spielberichtsbogen. Leitl erwägt sogar einen Einsatz von Beginn an. Höferth wäre dazu prädestiniert, die linke Flanke der Farcheter abzuschotten. Basti Pummer rückt zurück auf die Sechs, Chris Korkor darf im Sturmzentrum wirbeln.

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Quelle: fussball-vorort.de

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