SVH will mehr als nur Schulterklopfen

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Verstärkte Präsenz in den Zweikämpfen fordert Coach Elfinger von Marcel Ebeling (r.) & Co.

SV Heimstetten - Die Karten sind entsprechend verteilt: Die auswärts noch sieglosen Regionalliga-Fußballer des SV Heimstetten gastieren an diesem Donnerstag (19 Uhr) beim daheim bis dato ungeschlagenen Tabellennachbarn SV Wacker Burghausen.

„Im Prinzip begegnen wir uns auf Augenhöhe“, sagt denn auch Heimstettens Trainer Rainer Elfinger über die Partie beim Drittliga-Absteiger. Die Mannschaft von Coach Mario Demmelbauer erntete sieben der insgesamt acht Zähler in Spielen vor eigenem Publikum. Der SVH ist auswärts noch nicht so recht ins Rollen gekommen – den einzigen Punkt eroberte die Elf bei der SpVgg Greuther Fürth (1:1) – und hat einen Zähler weniger auf dem Konto als Burghausen.

„Wir wollen auf jeden Fall etwas mitnehmen. Uns ist jedoch bewusst, dass wir einen guten Tag erwischen und konsequent unsere Abschlusschancen nutzen müssen“, blickt Rainer Elfinger voraus und hofft, dass sich bis zum Anpfiff alle Sommergrippe-geschädigten Akteure wieder gesund sind. „Wir müssen sehen, wer wie lange spielen kann.“ Neben den Langzeitverletzten Memis Ünver und Malcom Olwa-Luta (beide im Aufbautraining) fehlt ansonsten nur Daniel Steimel (Rippenfraktur).

„Nach dem sehr guten Auftritt meiner Truppe gegen Würzburg haben wir leider nur Schulterklopfen ernten dürfen“, blickte Elfinger noch einmal auf das Heimspiel gegen den Spitzenreiter (1:2) zurück, in dem man sich am Ende einer „mannschaftlich homogenen Qualität“ habe beugen müssen.

Zudem hofft der 47-Jährige, dass seine Schützlinge die richtigen Lehren aus dem Toto-Pokal-Spiel beim Bayernligisten TSV Dachau 65 (4:2) ziehen. Auch wenn bei den Gegentoren vor der Pause der Schiedsrichter „ein Wörtchen mitgeredet“ habe, sei sein Team lange Zeit nicht konzentriert genug bei der Sache gewesen. „Gegen Burghausen wird sich eine solche Einstellung noch entscheidender rächen“, setzt Elfinger auf deutlich weniger Ballverluste und verstärkte Präsenz in den Zweikämpfen. Hoffnung mache in jedem Fall die „tolle halbe Stunde am Schluss“ der Partie.

Voraus. Aufstellung: Krasnic – Hintermaier, Ehret, De la Motte, Kubina – Ebeling, D.?Schmitt, Häfele, C. Schmitt, Majdancevic – Ammari

Quelle: fussball-vorort.de

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