BCF will zu Null spielen und einen Dreier holen

+
Der Stabilisator: Mittelfeldakteur Damir Suljanovic (li.) fand sich beim 0:0 in Rosenheim in der Innenverteidigung des BCF Wolfratshausen sehr gut zurecht.

BCF Wolfratshausen - Es ist nur logisch, dass der BCF Wolfratshausen nach einer Niederlage und einem Remis im Heimspiel gegen den SV Hankofen- Heiling (Sonntag, 18.30 Uhr) den ersten Dreier einfahren möchte.

Der Spieltermin ist fürwahr ungewöhnlich, doch die Ankündigung stimmt. Bereits im Vorfeld der Saison hatten die Gäste um Verlegung auf den Sonntag gebeten. Nur spielt es sich bei 35 Grad im Schatten weit weniger angenehm als in den frühen Absendstunden. Also kamen beide Vereine überein, den Anpfiff nach hinten zu verlegen. Für die Niederbayern könnte es ein unangenehmer Tag werden: Anreise bei brütender Hitze, Heimkehr gegen Mitternacht – und das Ganze möglicherweise ohne Zähler.

Die BCF-Mannschaft von Trainer Reiner Leitl möchte nämlich ihr morgiges Investment endlich mit dem ersten Saisonsieg belohnt wissen. Freilich werden sich auch die Farcheter mit den klimatischen Bedingungen auseinander setzen müssen. „Mit Hirn spielen, keine unnötigen Laufwege eingehen“, rät Leitl deshalb seiner Equipe, die sich nominell im Vergleich zum Mittwoch nicht verändern wird. Primäres Ziel sei es, hinten „zu Null zu spielen“.

Denn bei einem Rückstand steht die gehandicapte Mannschaft angesichts der zu erwartenden Gluthitze möglicherweise vor einem langen Leidensweg. Aufgrund dieser Erwägung will der BCF auch möglichst früh in Führung gehen, wenngleich Kreativität und Torabschluss bislang noch nicht zu den Stärken der Truppe gezählt haben. Das Spiel nach vorne weise Verbesserungspotenzial auf, meint ein Übungsleiter, für den die praktische Umsetzung „selber spannend zu sehen“ sein wird. Die jüngsten Umstellungen in der Defensive haben sich als richtig erwiesen: Wolfratshausen blieb in Rosenheim ohne Gegentor.

Partie wegen der Hitze auf Sonntag, 18.30 Uhr, verlegt

Derart flexibel ist man in der Offensive nicht, denn es fehlt an Alternativen. Immerhin werden die Rekonvaleszenten Marley Amanquah und Lamine Guèye bald das Training wieder aufnehmen. Was den morgigen Gegner betrifft, so hieß es im Vorjahr 3:2 und 0:1 aus Farcheter Sicht. Gestartet sind die Hankofener mit einer 1:3-Niederlage in Schwabmünchen und einem Heimsieg über Wacker Burghausen II (4:2). Leitl rechnet mit tief stehenden, passiv orientierten Niederbayern. Für die Flößerstädter indes gelte, das „kämpferische Element annehmen und unser Spiel durchsetzen“. Das Einrücken den Mittelfeldspier funktioniere zwar noch nicht nach Wunsch. Offene Flanken sind allerdings Grundvoraussetzung dafür, dass sich die Außenverteidiger vorne einschalten können.

Quelle: fussball-vorort.de

Auch interessant

Meistgelesen

FC Bayern wirbt Talente von Lahms Jugendklub ab - Wechsel-Stress bei Achtjährigen stört Vorsitzenden
FC Bayern wirbt Talente von Lahms Jugendklub ab - Wechsel-Stress bei Achtjährigen stört Vorsitzenden
Claus Schromm: „Für uns ist es das Spiel des Jahres“
Claus Schromm: „Für uns ist es das Spiel des Jahres“
Volles Programm für Basketballer des TV Miesbach
Volles Programm für Basketballer des TV Miesbach
Erfolgreiches Turnier für die Junioren aus Mauern
Erfolgreiches Turnier für die Junioren aus Mauern

Kommentare