„Wir können da was reißen“

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Will seine Torquote erhöhen: Angreifer Lennart Rosenbeck (r.) traf diese Saison bereits einmal für die zweite Mannschaft der SpVgg Unterhaching.

Unterhaching - Mit viel Selbstbewusstsein geht die SpVgg Unterhaching II ins heutige Bayernliga-Gastspiel (Anstoß 18.30 Uhr) beim TSV Aindling.

Hoch gehandelt wurden die Aindlinger vor dieser Saison. Schließlich waren sie in der vergangenen Spielzeit Vierte, einen Rang hinter den Hachingern. Im aktuellen Klassement liegt die runderneuerte SpVgg II auf Platz sechs ebenfalls direkt vor den Schwaben, die nach holprigem Start zuletzt mit einem 5:0 beim Regionalliga- Absteiger Eintracht Bamberg ein deutliches Zeichen zum Aufbruch setzten.

SpVgg Unterhaching II: Birner – Angermeier, Hefele, Vitzthum, Alschinger, Thee, Grahammer, Pasiciel, Drum, Hasenbeck, Mützel

Florian Stenzel glaubt aber nicht, dass sich seine jungen Leute von diesem Resultat allzu sehr beeindrucken lassen. „Wir sind seit drei Spielen ungeschlagen“ setzt Hachings Co-Trainer dagegen. Und auch wenn es zuletzt gegen den SV Schalding-Heining nach zwei vorangegangenen Erfolgen nur zu einem 1:1 auf den letzten Drücker reichte, könnte gerade dieses Unentschieden seine Mannschaft einen Riesenschritt weitergebracht haben, glaubt Stenzel: „Wenn du in der letzten Minute den Ausgleich machst, ist das ein gefühlter Sieg.“

Was das Ergebnis noch weiter aufwertet, ist die Tatsache, dass die Hachinger gegen Schalding bis auf Stefan Alschinger ohne Profi-Verstärkung antraten, das Durchschnittsalter etwa bei 19 Jahren lag. „Wir haben fast mit einer A-Jugend gespielt“, so Stenzel.

„Wir haben fast mit einer A-Jugend gespielt“

Dass die Youngster gegen eine ausgebuffte Truppe wie Schalding-Heining in puncto Zweikampfverhalten Defizite haben, ist für den Assistenten von Harry Deutinger ganz normal: „Die waren da cleverer als wir, haben den Körper gut reingestellt. Das können unsere Jungen noch nicht so wie 24- oder 25-Jährige.“ Weil er von Aindling ein ähnlich robustes Auftreten erwartet wie von den Niederbayern, setzt Stenzel darauf, dass seine Spieler auch diesmal wieder mit ihren eigenen Stärken dagegenhalten: „Wir waren bis zur 90. Minute fit, obwohl wir ein hohes Tempo gegangen sind. Ich denke, konditionell und spielerisch haben Verwir Vorteile.“

Entsprechend optimistisch gibt er sich, dass seine Mannschaft die gute Serie ausbauen wird: „Wir können da schon was reißen.“ Zumal es diesmal wohl wieder etwas mehr Unterstützung aus dem Drittliga-Kader geben wird, wenn auch das Durchschnittsalter dadurch nicht sehr stark steigt: Neben Stammgast Alschinger heißen die Kandidaten Marco Pasiciel, Sebastian Mützel und Stephan Thee. Letzterer ist 22, die anderen sind erst 21 Jahre alt. Und der 18-jährige Keeper Maximilian Birner drückt den Schnitt schon wieder.

von Umberto Savigango

Quelle: fussball-vorort.de

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