„Wir müssen körperlich zulegen“

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Trainer Claus Schromm und der SV Heimstetten haben noch viel Arbeit vor sich.

Heimstetten - SVH-Trainer Claus Schromm weiß, dass er mit seinem Team noch viel Arbeit vor sich hat

Irgendwie wäre es nicht der SV Heimstetten, würde er nicht in runderneuertem Gewand in die nächste Saison starten. Traditionell ist die personelle Fluktuation groß, das ist vor der Rückkehr auf die Bühne der Fußball- Bayernliga auch nicht anders. Zwei Änderungen sind wesentlich: Zum einen verließ Top-Torjäger Orhan Akkurt den Club, um im Profi-Fußball Fuß zu fassen, zum anderen wechselte der SVH überraschend den Mann an der Seitenlinie aus. Anstelle von Aufstiegstrainer Vitomir Moskovic, dessen Vertrag nach einem verlorenem Machtkampf mit Abteilungsleiter Ralf Schürmann (wir berichteten) überraschend nicht verlängert wurde, hat jetzt Claus Schromm das Sagen.

Der ist „Fußballlehrer, ein absoluter Fachmann“, kommentiert Manager Michael Matejka dessen Verpflichtung. Schromm, 41 Jahre alt, und beim Bayerischen Fußballverband als Ausbilder angestellt, hat seine eigene Ideologie beim SVH wieder gefunden. „Der konzeptionelle Ansatz, junge Spieler aus der Umgebung zu akquirieren und sie auszubilden, deckt sich mit meiner Vorstellung vom Fußball, deshalb sind der Verein und ich sehr schnell zusammen gekommen.“ Als Co-Trainer wurde Peter Faber verpflichtet. Schromm und er arbeiteten bis vor einem Jahr als Trainergespann der U19-Bundesliga- Elf des TSV 1860 München zusammen.

Zwei Säulen müssen ersetzt werden

Das Ziel ist klar: Klassenerhalt. Auf dem Weg dorthin muss eine große Lücke geschlossen werden. Orhan Akkurt, 24, der mit 33 Treffern maßgeblich am Aufstieg des SVH beteiligt war, folgte dem Ruf des Drittligisten SV Wacker Burghausen. Nicht der einzige Wermutstropfen. Schromm: „Dominik Schmitt pausiert wegen Hüftproblemen, damit brechen zwei Säulen der vergangenen Saison weg.“ Die Mannschaft soll das auffangen, „andere Spieler müssen eben mehr Verantwortung übernehmen.“

Schromm hat sich seit der Unterzeichnung des Vertrages noch einige Bayernliga- und Landesligaspiele angesehen. Und daher weiß er, woran er mit seiner jungen Mannschaft arbeiten muss. „Wir müssen sicher körperlich zulegen und konstanter werden. Nur eine Stunde lang unser Spiel durchzuhalten, wird nicht reichen.“ Nur noch zwei Wochen Zeit bleiben dem SVH, sich zu rüsten. „Die Arbeit ist zum ersten Spiel am 25. Juli gegen die SpVgg Unterhaching II sicher noch nicht abgeschlossen. Sie wird sicher bis tief in die Vorrunde reichen.“ Wenn das Team soweit ist wie sich Schromm das vorstellt, soll sie agieren, dem Gegner sein Spiel aufzwingen. Das gelang im Test gegen den FC Aschheim aufgrund des Klassenunterschieds ganz gut, nach dem Klettern im High East – Teambuilding war angesagt – fertigte Heimstetten den Bezirksligisten mit 6:0 ab. Roman Langer, Ibrahim Aydemir trafen vor, Ali Kartal (2) Phillip Weil und Zack Kaiser nach der Pause ins Schwarze.

von Matthias Vogel

Quelle: fussball-vorort.de

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