Die Woche der Wahrheit für Pullach und Pipinsried

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Frank Schmöller (li.) hat aktuell vier Punkte Vorsprung auf Tobias Strobl und den FC Pipinsried.

SV Pullach/FC Pipinsried - Es wird die Woche der Wahrheit. Am Ende kann, muss aber die Vorentscheidung nicht gefallen sein im Kampf um den Aufstieg in die Regionalliga Bayern. Am Sa...

SV Pullach/FC Pipinsried - Es wird die Woche der Wahrheit. Am Ende kann, muss aber die Vorentscheidung nicht gefallen sein im Kampf um den Aufstieg in die Regionalliga Bayern. Am Samstag (15 Uhr) erwartet der zuletzt 13-mal in Folge siegreiche Tabellenführer SV Pullach seinen härtesten Verfolger FC Pipinsried.

Am Mittwoch darauf Pipinsried den Tabellendritten TSV Rain, der dann am folgenden Samstag Pullach empfängt. Danach könnten die Fronten ziemlich geklärt sein, zieht Pullach weiter davon, kämpft sich Pipinsried zurück an die Spitze oder greift Rain, das durch eine Serie von fünf sieglosen Spiele im Herbst seine Favoritenrolle eingebüßt hat, noch einmal entscheidend ein?

Drei Teams kämpfen um zwei Plätze, die am Ende den Aufstieg bringen könnten. Sportlich hat Pullach die Nase klar vorne, der Verein aber hat Probleme, die Auflagen des Verbands zu erfüllen. Die eigene Anlage scheidet als Spielstätte für die Regionalliga schon aus, man sucht Möglichkeiten in der Umgebung. Und da scheint es zumindest Hoffnung zu geben, dass Frank Schmöllers Befürchtung nicht wahr wird: „Wenn wir unsere Heimspiele 30, 40 Kilometer entfernt austragen, dann macht das für mich als Trainer keinen Sinn, da muss man auch an die Seele des Vereins denken. Wir hätten ja praktisch 38 Auswärtsspiele.“

Pipinsried scheint eher in der Lage, regionalligataugliche Bedingungen zu schaffen. Auch wenn Präsident Konrad Höß schon mal die Stirn runzelt: „Wir sollen Platz für 2500 Zuschauer haben, aber wenn ich nach Heimstetten oder Garching fahre, schauen dort 200 bis 300 zu. Da klaffen Anspruch und Wirklichkeit zu weit auseinander.“ In eineinhalb Wochen wird Höß genauer wissen, ob er die Forderungen des Verbands überhaupt wird erfüllen müssen. In diesem Punkt hat Rain die geringsten Sorgen. Dort zumindest wäre alles gerichtet für die Regionalliga.

Dieser Artikel erschien auf der Amateursportseite im Münchner Merkur. Die Amateurfußballseite

erscheint jeden Mittwoch. Autor ist Reinhard Hübner, erreichbar unter komsport@t-online.de

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Quelle: fussball-vorort.de

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