BCF Wolfratshausen heiß auf den Punktspielstart

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Einer, der sagen soll, wo’s lang geht: Sebastian Pummer (re.) wird trotz Trainingsrückstands im heutigen ersten Bayernliga-Punktspiel des BCF Wolfratshausen in Eichstätt auflaufen.

BCF Wolfratshausen - Fünf Neuzugänge in der Startelf, dazu zwei Spieler mit Treueprämie. So startet der BCF Wolfratshausen am Samstag ins erste Bayernliga-Pflichtspiel beim VfB Eichstätt (Busabfahrt: 10 Uhr, Stadion).

Eigentlich befindet sich der Ballclub noch mitten in der Vorbereitung. Vier Wochen für Integration und Einüben, kaum Urlaub, kaum Testspiele – Vorbereitung geht normal anders. Hilft alles nichts. Heute beginnt die Pflicht. Früher als sonst, aber mit dem üblichen dicht gedrängten Terminplan, zwei englischen Wochen in der Anfangsphase und einem Pokalspiel Anfang August. Über Langeweile können sich die BCF-Kicker also nicht beklagen.

Die Frage ist nur: Mit welchem Fitnessstand gehen sie ins Rennen? Seine Mannschaft werde „sicher noch nicht bei 100 Prozent“ sein, räumt Reiner Leitl ein. Gleichwohl hat der Farcheter Trainer zu Beginn seiner zweiten Amtszeit ein spürbares Interesse seiner Eleven an ernsthaften Wettkämpfen ausgemacht. „Die Jungs sind heiß auf dieses Spiel“, hat der Coach beobachtet. Zuletzt zählte Leitl bei den Übungseinheiten meist „annähernd 20 Leute“. Da lässt sich freilich gut arbeiten, Spielformen einstudieren, das Spiel nach vorne besser präparieren.

Ein Auftaktgegner nach Wunsch ist der VfB Eichstätt sicherlich nicht. Immerhin belegte die Equipe aus dem Altmühltal mit satten 62 Punkten den vierten Tabellenplatz in der vorangegangenen Runde. Dementsprechend fallen die Floskeln über den Gegner aus. „Schwierige Aufgabe, längere Pause, eingespielte Mannschaft“, fasst Leitl zusammen. Man werde mit „sehr viel Disziplin“ arbeiten müssen. Die Erinnerungen an die 1:3-Niederlage in Eichstätt Mitte Mai sind noch allgegenwärtig. Damals verpasste der BCF die Möglichkeit, die Teilnahme an der Relegation abzuwenden.

Allerdings war damals die Belegschaft zu weiten Teilen eine andere. Jetzt präsentiert sich Wolfratshausen in neuem personellen Gewand. Leitl plant mit fünf Neulingen für die Startelf. Wobei ausgerechnet hinter der größten Überraschung der Vorbereitung ein Fragezeichen steht: Paul Müller, Zugang vom Kreisliga-Aufsteiger ESV Penzberg, ist fest als Linksverteidiger eingeplant. Doch musste der 23-Jährige am Donnerstag das Training abbrechen. Ein klassischer Fall für Physio Paul Wardenga, in dessen heilende Hände sich auch Mitch Rödl nach Verspannungen im Rücken begeben musste.

Gesetzt sind Marco Höferth und Basti Pummer. Einerseits findet Leitl es „schade, dass die Beiden erst diese Woche eingestiegen sind“. Dass sie dennoch auflaufen, ist nach Angaben des Trainers „ein Bonus aus dem Vorjahr.“ So lange die Füße tragen, lautet das Credo für Höferth und Pummer. „Schauen wir mal, wie lange die Kraft reicht“, kommentiert Leitl. Klar ist allerdings: Startelf ist nicht gleich Stammelf. Zumal angesichts der Termindichte zu Beginn der Saison wohl „selten die gleiche Elf“ spielen werde.

BCF Wolfratshausen: Pradl – Motzkau, Kasperek, Misiroglu, Müller, Putzke, Duswald, Rödl, Höferth, Cabraja, Pummer – Kluge, Ünlü, Cakir, Widmann, Korkor, Catal, Hüttl.

Quelle: fussball-vorort.de

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