Wolfratshausen als Mannschaft gefestigt

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Im Kollektiv schwer zu stoppen - Max Panholzer (li.) und Marco Höferth im Duell gegen Pullachs Christian Duswald.

BCF Wolfratshausen - Sehr zufrieden stimmte Wolfratshausens Sprecher Franz Sedunko die sportliche Bilanz des BCF zur Halbzeit der Saison. Mit dem erreichten 6. Platz, bei noch einem nachzuholenden Spiel gegen Schwabmünchen, hinkt man dem Unterfangen Bayernligaaufstieg in keinster Weise nach.

Maßgebend konnte für den Erfolg das starke mannschaftliche Kollektiv in den Vordergrund gestellt werden. Zusätzlich blieb man von Verletzungen weitestgehend verschont, auch wenn Franz Fischer vor kurzem eine schlimme Diagnose ereilte und der Offensivspieler für ein Jahr ausfällt. „Der letzte Auftritt gegen Aichach war in der gesamten Saison unser stärkster Auftritt. Das hat bei uns allen eine gewisse Euphorie entfacht und wir freuen uns schon jetzt auf die bevorstehende Rückrunde“. In der Winterpause soll der Kader keinesfalls mit irgendwelchen „Stars“ ergänzt werden.

Trainer Galm ein echter Glücksgriff

Der eingeschlagene Weg, über das Kollektiv zum Erfolg zu kommen, soll weiter fortgesetzt werden. „Uns ist mit unserem Trainer Steffen Galm ein echter Glücksgriff gelungen. Wir wollen auf jeden Fall Platz acht erreichen, werden uns hierfür aber nur punktuell verstärken. Beispielsweise hätten wir in der Abwehr noch Bedarf, da wir hier noch nicht doppelt besetzt sind“. Seit Beginn der Saison wurde das Spielsystem klar auf das vorhandene Spielerpotenzial ausgerichtet. Taktisch wird daher in der Winterpause nichts neues einstudiert und der Fokus wird weiter auf einer sicheren Defensivarbeit des gesamten Teams liegen. „Der Sturm hat bei der Torausbeute geschwächelt, da wird bestimmt in der Vorbereitung versucht, etwas zu verändern“. In der Vorbereitung soll das Team gegen sportlich attraktive Gegner fit gemacht werden. Dafür konnten die SpVgg Unterhaching II, der FC Ismaning und die U23 des TSV 1860 München gewonnen werden. „Wir möchten gern den nächsten Schritt machen und uns mit solchen Gegnern messen“.

Ab Platz zehn werden die Abstände größer

Schwer überrascht hat Sedunko die momentane Stärke des FC Pipinsried, der aktuell unter den Top drei der Liga rangiert. „In den letzten Spielzeiten war der FC eigentlich immer im hinteren Drittel zu finden. Die momentane Situation ist schon erstaunlich, denn personell hat sich das Team eigentlich nicht verändert. Aber der Herr Höß zaubert immer wieder was aus dem Hut“. Mit der Fortsetzung der Rückrunde glaubt Sedunko, dass die Abstände in der Tabelle ab Platz zehn größer werden. „Pullach beispielsweise bräuchte einen Riesenlauf, um noch mal ranzukommen. Dieses Jahr werden Schwächephasen sofort bestraft, denn die anderen Teams lassen nicht nach“. An den 4:1-Auswärtserfolg gegen Fürstenfeldbruck erinnert sich der BCF-Sprecher gerne zurück. „Da hat man zum ersten Mal gesehen, dass wir guten Fußball spielen können, wenn sich das Team an die Vorgaben unseres Trainers hält und diese umsetzt“. Diese Erkenntnis nahm man bis zu Winterpause mit und fand seinen Höhepunkt am letzten Spieltag. „Das war unsere beste Saisonleistung. Nach so einem Spiel geht man mit einem guten Gefühl in die Winterpause“.

Quelle: fussball-vorort.de

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