Wolfratshausen verliert Auftakt

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Mit leeren Händen standen die Farcheter um Basti Pummer gestern Abend da: Bei der 0:2-Niederlage gegen die SpVgg Hankofen blieb der BCF am Ende ohne Punkte und Tore.

BFC Wolfratshausen - Verpatzte Heimpremiere für Trainer Reiner Leitl: Sein BCF Wolfratshausen ließ bei der 0:2-Niederlage gestern Abend gegen Hankofen jegliche Ideen vermissen.

Mit der aufgestauten Enttäuschung hielt Reiner Leitl nicht hinter dem Berg. Klar, der 53-Jährige hätte sich einen anderen Einstand an der Kräuterstraße gewünscht. Nach der Auftaktniederlage in Aichach und dem stark verbesserten Vortrag in Rosenheim wollte man die eigenen Fans am tropischsten Tag des Jahres für deren Kommen mit einem Sieg belohnen. Aber denkste, Leitls Befüchtungen vor der Partie trafen ein.

Da nämlich hatte der Übungsleiter so seine Bedenken geäußert, was die kreativen Möglichkeiten seiner Equipe angeht. Er sollte Recht behalten. „So reicht es in der Bayernliga nicht“, mahnte Leitl für die kommenden Aufgaben. Dabei zielte des Trainers Unmut in erster Linie auf seine eigentlichen Führungsspieler. Marco Höferth geht spätestens nach einer Stunde die Puste aus, weil er vom Trainingsumfang hinterherhinkt. Basti Pummers spärliche Reserven werden durch Diskussionen mit Schiedsrichtern und Gegenspielern unnötig strapaziert. „Der Fitnessstand ist grenzwertig“, bilanzierte Leitl ganz beiläufig. Eine Randnotiz einer insgesamt harschen Manöverkritik.

Seine Leistungsträger seien an diesem Abend „nur Mitläufer“ gewesen. Verstecken gilt aber nicht, denn die vielen jungen BCF-Kicker können bei allem Engagement nicht in jeder Partie glänzen. Gestern setzte es den ersten Rückschlag: Christoph Hüttl musste bereits zur Pause aus dem Spiel. Zuvor vergab der Geretsrieder per Kopf freistehend die einzige Tormöglichkeit der Platzherren. Hankofen führte ab der 15. Minute durch einen Treffer von Tobias Richter. Die Abseits- Reklamationen der Wolfratshauser – Richter stand ihrer Meinung nach auf der Torlinie – konnte Referee Markus Hertlerin trotz Rücksprache mit seinem Assistenten nicht auflösen. Eine unübersichtliche Aktion. Der Knockout folgte zu Beginn der Schlussphase per Foulelfmeter. Dominik Schubert sah sich dabei – wie in mehreren Situationen zuvor – erstmals mit den Widrigkeiten einer deutlich höheren Spielklasse konfrontiert und brachte seinen Kontrahenten zu Fall.

Im kreativen Bereich vermochte der BCF indes seine Defizite kaum zu kaschieren. Es fehle „Mut, Initiative und Spielwitz“, konstatierte Leitl. Er erwarte künftig von seiner Elf bei Heimspielen, dass sie „intensiver agiert“. Denn der gestrige Vortrag, der gehe auf „keine Kuhhaut“.

 

 

Das sagt der Fan Edmund Stoiber:

„Das war eine schwache Partie heute. Dem BCF Wolfratshausen fehlt noch der Zug nach vorne.

Hankofen war in der vergangenen Saison kaum besser als wir, aber heute klar überlegen.

Man merkt bei Farchet den Umbruch in der Mannschaft. Gute Ansätze sind allerdings da. Aber heute hätte man Punkte holen könne, die man eigentlich dringend braucht.“

Quelle: fussball-vorort.de

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