Wolfratshausen will Abwärtstrend aufhalten

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Die Rolle rückwärts wollen Werner Schuhmann (li.) und der BCF Wolfratshausen machen: Nach einigen unnötigen Niederlagen soll es im Derby gegen Pullach wieder ein positives Ergebnis geben.

BCF Wolfratshausen - Im Heimspiel gegen den SV Pullach (Samstag, 14 Uhr) geht es für Bayernligist BCF Wolfratshausen darum, den offenkundigen Abwärtstrend aufzuhalten.

Quo vadis, BCF? Folgt dem unerwartet furiosen Saisonstart mit dem zwischenzeitlich bequemen Aufenthalt im oberen Tabellendrittel nunmehr der Sinkflug in den Keller? Noch ist es nicht soweit. Doch befinden sich die Schalter für die Alarmglocken nach zwei Niederlagen am Stück zumindest in Reichweite. Ärgerlich: Es waren beide Male vermeidbare Niederlagen, deren Ursache in falschen Entscheidungen einzelner Spieler zu finden waren. „Wir müssen diese Fehler abstellen“, fordert Reiner Leitl. Der Cheftrainer errechnete aktuell ein Defizit von sechs Punkten. Heißt im Umkehrschluss: Der Ballclub braucht Ergebnisse. Dringend. „Sonst beginnt irgendwann wieder das Müssen“, weiß Leitl. Hätten die Farcheter in den Partien gegen Schwabmünchen, Dachau und Landsberg die guten Spielstände nicht so fahrig verwaltet, könnten sie das heutige Pflichtprogramm lockerer angehen.

Pullach, das ist eine Hausnummer in der Bayernliga Süd. Die Raben sind unmittelbarer Verfolger des Spitzenduos aus Rain und Pipinsried. Bei Letzteren unterlag die Elf des früheren Profis Frank Schmöller zuletzt etwas unglücklich mit 0:1. Leitl war als Augenzeuge im Dachauer Hinterland zugegen. Als „mindestens gleichwertig“ klassifizierte der 54-Jährige die SV-Equipe. Logische Konsequenz: Seinen Schützlingen stehe ein „ganz schweres Spiel“ bevor. Leitl zählt die Pullacher Stärken respektvoll auf: „ballsicher, schnell, zweikampfstark, technisch hochklassig.“ Beeindruckend findet der Fußballlehrer die Tatsache, dass die Raben auf „einem Korridor von 40 Metern“ geschlossen agieren. Überdies lassen unterschiedliche Spielsysteme wenig Rückschlüsse auf die jeweilige Strategie zu.

Die Befindlichkeiten der BCF-Truppe klingen aus dem Mund ihres Trainers ungleich problematischer. Der Abwärtstrend sei klar zu erkennen, sagt Leitl. Durch die Vielzahl von unabkömmlichen Kickern habe die Qualität nachgelassen. Das Team agiere aktuell nicht so zwingend, zeige nicht den unbedingten Erfolgswillen. „Nur Körperspiel und Werkeln reicht nicht“, meint der BCF-Coach. Die wenigen Möglichkeiten, die sich ergeben, „müssen wir reinmachen“. Gleichwohl räumt Leitl ein, dass Pullach nicht der Maßstab für Wolfratshausen sei. Gegen die Raben erwarte niemand Wunderdinge von seiner Elf. Vielleicht könne sie gerade deswegen überraschen.

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Quelle: fussball-vorort.de

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