Wolfratshausen will gegen Pullach Spitzenplatz verteidigen

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Die Formkurve zeigt nach oben: Der BCF Wolfratshausen (grüne Trikots) will heute Abend aus Pullach drei Punkte mitnehmen.

Wolfratshausen - Der BCF Wolfratshausen will beim SV Pullach seinen Spitzenplatz verteidigen. Im Spiel kommt es auch zum Wiedersehen mit Max Thurnhuber, der im Sommer die Lager gewechselt hat.

Wolfratshausen – Das hat sich Max Thurnhuber wahrlich anders vorgestellt. Der Wechsel des Allrounders im Sommer vom BCF Wolfratshausen hinüber ins Isartal zum SV Pullach war schon auch mit dem Gedanken verbunden, „vielleicht vorne in der Landesliga mitzuspielen“. Die Sachlage nach knapp einem Drittel der Saison stellt sich allerdings ein wenig anders da: Pullach, am heutigen Freitag Gastgeber des BCF (17.30 Uhr, Sportplatz an der Gistlstraße) belegt derzeit den Relegationsrang, hat bereits sechs Niederlagen eingefahren. „Die Stimmung geht allmählich runter, wenn es weiter nicht läuft“, räumt Thurnhuber ein. Er bereue den Wechsel nach Pullach noch nicht, hat sich aber den bisherigen Verlauf etwas anders vorgestellt.

Aufstellung

BCF Wolfratshausen: Demmel - S.Kluge, J.Taffertshofer, Jell, Rauch, Panholzer, Miedl, Murböck, Pratz, Amanquah, Fischer; Klinkmüller, L.Kasperek, Guéye, Scheck, Haschke, Lenz.

Für Andreas Brunner ist das aktuelle Tabellenbild indes „nur eine Momentaufnahme, mit der die Pullacher sicher nicht zufrieden sein werden“. Der Wolfratshauser Trainer weiß freilich um die nicht ausgeschöpften Möglichkeiten der heutigen Gastgeber: „Sie haben sich verstärkt, einen großen Kader und vermutlich viel erwartet.“ Die Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit macht es seinen Schützlingen „allenfalls schwieriger“. Max Thurnhuber wiederum bekräftigt: „Wir müssen Gas geben und Punkte holen.“ Der 22-Jährige zieht den Torabschluss als primäre Ursache für den mäßigen Erfolg heran. „Wir haben in jedem Spiel eine Vielzahl an Chancen, machen aber zu wenige Tore. Und hinten gelingt es uns derzeit nicht, fehlerfrei zu bleiben.“

Brunner war am vergangenen Dienstag interessierter Beobachter der Pokalpartie der Pullacher gegen Aindling, die der Bayernligist mühelos mit 4:0 gewann. Die Überlegenheit der Gäste verhinderte die ganz großen Aufschlüsse. Jedoch warnt der BCF-Coach vor dem flinken Offensivspiel der Teschke-Truppe: „Sie spielen sehr schnell nach vorne, haben dort drei ganz schnelle Leute.“ Unter anderem Toni Rauch , früher in Diensten der SpVgg Unterhaching, und als bester Schütze immerhin schon mit fünf Toren auf dem Konto. Wenngleich Aindling eine Liga höher angesiedelt ist, gab Brunner seinen Eleven einen wichtigen Schlüsselcode für die heutige Begegnung weiter: „Man hat gesehen, wenn man gut verteidigt, ist die Aufgabe machbar.“ Seine Elf fährt auch nach der jüngsten 0:2-Niederlage gegen den FC Augsburg II „mit Selbstbewusstsein“ nach Pullach, aber auch mit dem Wissen, es könnte eine böse Überraschung geben, „wenn man sich dort falsch verhält“.

Aufgrund der Jahresversammlung und Regenerationsmaßnahmen beschränkte sich die Trainingswoche auf lediglich eine richtige Übungseinheit. „Die Frische ist hoffentlich wieder da“, wünscht sich Brunner. Der 44-Jährige schickt aller Voraussicht nach die Startelf der Vorwoche ins Rennen. Lediglich Florian Scheck („Er hat in der zweiten Mannschaft ein gutes Spiel gemacht“) und Lech Kasperek könnten auf dem Spielberichtsbogen gegebenenfalls ein Stück weiter oben auftauchen.

von Oliver Rabuser

Quelle: fussball-vorort.de

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