BCF Wolfratshausen will ins gesicherte Mittelfeld

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Seitenwechsel: Weil Enzo Potenza (re.) BCF-Coach Reiner Leitl gegen Eichstätt auf der linken Außenbahn nicht gefallen hat, rückt der Italiener heute gegen Rosenheim zu Dominik Putzke ins Zentrum.

BCF Wolfratshausen - Mit dem Nachholspiel in Rosenheim beschließt der BCF Wolfratshausen eine ordentliche Vorrunde. Die Partie wird am Mittwochabend um 19.30 Uhr auf dem Sportbund-Campus an...

BCF Wolfratshausen - Mit dem Nachholspiel in Rosenheim beschließt der BCF Wolfratshausen eine ordentliche Vorrunde. Die Partie wird am Mittwochabend um 19.30 Uhr auf dem Sportbund-Campus angepfiffen.

Mit der Feierabend-Exkursion ins Inntal bekommt der Ballclub die zweite Gelegenheit, sich ins gesicherte Tabellenmittelfeld abzusetzen. Bei der ersten, dem 1:1 gegen Eichstätt, hatten sich die Farcheter lediglich die Verfolger vom Hals halten können. Heute also die nächste Chance, nur auf anderem Untergrund als ebenem Kunstrasen und mit veränderter Zielvorgabe. Reiner Leitl wäre diesmal „mit einem Unentschieden zufrieden“.

Farchets Cheftrainer weiß um die Gegebenheiten: Abendspiel unter Flutlicht, die Spieler haben ihren Job in den Knochen, dazu „diesiges Wetter und ein schlechter Platz“. Die frühwinterliche Witterung der vergangenen Woche wird ihre Spuren auf dem Rasenplatz an der Toni-März-Straße hinterlassen haben. Hinzu kommt der schwer auszurechnende Gastgeber.

Wirklich furchteinflößend ist die Heimbilanz des Sportbunds nicht. Die Equipe von Günter Güttler steckt tief im Abstiegssumpf. Leitl unterstellt den Rosenheimern eine „fehlende Stabilität“, richtig einzuschätzen vermag er den Tabellensechzehnten aber nicht. Sieht er sich alle Ergebnisse des SB/DJK an, ringt er sich zu folgendem Schluss durch: „ungewöhnlich, aber gefährlich“. Vorne richtet es beim SB zumeist Mario Staudigl. Der Angreifer traf immerhin schon elfmal. Defensiv hingegen schaut es schlechter aus: 43 Gegentore. Nur das Schlusslicht aus Unterhaching ist noch anfälliger.

Reiner Leitl spricht von einem „Big-Point-Spiel.“ Sollte sein BCF alle drei Zähler einsacken, rutschen die direkten Abstiegsplätze außer Sichtweite. Dazu bedarf es allerdings eines durchdachteren Vorgehens als am Samstag. Farchets Coach hatte da innerhalb seines Teams „viel Unruhe“ ausgemacht und thematisierte dies bei der Spielanalyse nach dem Montagstraining. Die Mannschaft habe sich, so Leitls Einschätzung, „zu viel Druck gemacht, um zu gewinnen“. Doch unbändiger Wille rechtfertige nicht, Disziplin und Ordnung aufzugeben. Keiner mache das mit Absicht, stellt Leitl klar. Dennoch „muss man nicht alles kommentieren. So bringt man sich selbst außer Tritt.“ Einige seiner Kicker seien diesbezüglich „übers Ziel hinausgeschossen“.

Lech Kasperek gehört nicht dazu. Der Kapitän spricht generell wenig auf dem Platz. Heute erst recht nicht, denn der 30-Jährige fehlt berufsbedingt. Lamine Guèye wird neben Onur Misirlioglu als zentraler Verteidiger auflaufen. Christian Duswald und Yusuf Catal beackern die rechte Flanke. Enzo Potenza rückt zu Dominik Putzke auf die Sechser-Position. „Links hat er mir nicht gefallen“, erläutert Leitl den Wechsel. An Potenzas Stelle darf sich Werner Schuhmann erstmals auf der offensiven Außenposition versuchen.

BCF Wolfratshausen

Pradl – Duswald, Guèye, Misirlioglu, Müller, Putzke, Potenza, Catal, Schuhmann, Korkor, Pummer; Kluge, Cakir, Paljac, Luzzi, Roith, Akgün

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Quelle: fussball-vorort.de

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