Wolfratshausen will Klassenerhalt klar machen

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Wieder in der Startformation des BCF Wolfratshausen steht Paul Müller (re.) im Match am Sonntag beim SV Raisting.

BCF Wolfratshausen - Zehn Spieltage vor Schluss eröffnet sich dem BCF Wolfratshausen eine große Möglichkeit, den Ligaverbleib frühzeitig perfekt zu machen. Das Problem: Gastgeber SV Raisting (Sonntag, 15 Uhr) gilt in der heimischen Raiffeisen-Arena als außerordentlich widerspenstig.

Er war es immer, und er wird es immer bleiben. Der Klassenerhalt in der Bayernliga als solches ist für die BCF-Fußballer auf Sicht das einzig offiziell formulierbare Saisonziel. Mehr geht strukturell nicht in der Flößerstadt – weniger soll es aber auch nicht sein. In den ersten drei Jahren ihrer Zugehörigkeit zur fünfthöchsten Spielklasse waren die Farcheter stets unmittelbar und relativ lange in den Abstiegskampf involviert. Umso entspannter lässt es sich heuer arbeiten, denn es läuft richtig gut. Rein rechnerisch ist der Klassenerhalt aber noch nicht gesichert. Acht Zähler beträgt der Vorsprung auf den ersten Relegationsplatz, den derzeit der SV Raisting belegt. Zehn Begegnungen muss der Ballclub noch absolvieren – in erster Linie gegen Kontrahenten aus dem oberen Tabellenbereich.

So gesehen bietet sich für den BCF in Raisting von der Papierform her eine gute Gelegenheit, sich noch deutlich nach hinten abzugrenzen. Trainer Reiner Leitl erkor die Partie gar als „eine der wichtigsten für uns“. Leicht wird es nicht werden. Raisting steckt inmitten der Gefahrenzone und muss vor allem in den Heimspielen punkten, um seinen scheidenden Trainer Robert Färber gebührend zu verabschieden.

Dass der SVR dazu gewillt ist, demonstrierte er vor zwei Wochen gegen Pipinsried: Sie rangen dem Aufstiegsaspiranten nach dem Seitenwechsel erst den Schneid und dann einen Zähler ab. „Man weiß, wie schwer es ist, in Raisting Fußball zu spielen“, gibt Leitl zu bedenken. Es werde für beide Teams „ans Eingemachte“ gehen. Der Trainer rät, den Widerstand der vielen Zuschauer sowie den des Gegners in positive Energie umzuwandeln. Denn: „Dort ist immer etwas geboten, es ist geil in Raisting zu spielen.“ Angst hingegen wäre ein schlechter Ratgeber. „Dann gewinnst du dort nichts“, versichert Leitl. Gleichwohl hat der 54-Jährige beim Gegner ein maßgebliches Problem ausgemacht: „Raisting muss gewinnen, daher etwas für das Spiel tun.“ Seine Equipe dagegen könne aus einer „gesicherten Abwehr“ heraus agieren

Einer Abwehr, der der grippegeschwächte Patrick Motzkau diesmal nicht angehören wird. Und auch Almir Dzaferovic muss trotz einer guten Leistung zuletzt in Vilzing voraussichtlich Paul Müller weichen. Leitl hält den schmächtigen Neuzugang aus Österreich nur bedingt geeignet für das zu erwartende, gallige Aufeinandertreffen in der Raistinger Raiffeisen-Arena. Ähnliches gilt für Yusuf Catal, dessen Rotsperre mit dem vorherigen Spieltag abgelaufen ist.

BCF Wolfratshausen: Pradl – Duswald, Kasperek, Misirlioglu, Rauch, Potenza, Rödl, Guéye, Müller, Pummer, Lehr – Kluge, Kretzinger, Akgün, Dazaferovic, Catal, Korkor.

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Quelle: fussball-vorort.de

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