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Ehemaliger BCF-Fußballchef im Interview

"Mein Traum war immer, die Welt zu sehen"

„Es ist riesig, was hier gemacht wird“: Der frühere BCF-Fußballchef Willi Müller besuchte die Hallenmasters. foto: rs

Wolfratshausen - Der ehemalige BCF-Fußballchef Willi Müller plaudert am Rande der U 12-Hallenmasters von Fußball-Leidenschaft und Reiseplänen.

Wolfratshausen – Braungebrannt, bestens gelaunt und mit sichtlichem Genuss verfolgte ein alter Bekannter die Spiele beim D-Junioren-Hallenmasters in Wolfratshausen: Willi Müller, langjähriger BCF-Fußballabteilungsleiter und vor fünf Jahren Initiator dieses international besetzten Fußballturniers. Unser Mitarbeiter Rudi Stallein unterhielt sich mit dem einstigen „Global Player“ aus Icking, der nach seinem Abschied aus Farchet vor drei Jahren zu einem begeisterten Globetrotter geworden ist.

-Herr Müller, Sie haben sich rar gemacht auf den Fußballplätzen der Region. Wie geht es Ihnen so ganz ohne Fußball?

Sehr gut. Meine Frau und ich sind viel auf Reisen. Ihre Gesundheit hat sich Gott sei Dank stabilisiert, und so nutzen wir die Zeit, um uns die Welt anzusehen. Wir sind erst kurz vor Weihnachten aus China und Japan zurückgekommen. Da waren wir fast zweieinhalb Monate, das war hoch interessant.

-Warum haben Sie sich eigentlich seinerzeit zurückgezogen?

Da fielen zwei Dinge zusammen. Das eine war die Gesundheit meiner Frau, die meine Unterstützung brauchte. Der andere Grund war, dass ich in Vorruhestand gegangen bin. Ich war 20 Jahre im Fußball aktiv, und es war immer mein Ziel, zu reisen, wenn ich nicht mehr arbeite.

-Was führt Sie heute in die Halle?

Ich habe neulich beim Frühstück von dem Turnier in der Zeitung gelesen und zu meiner Frau gesagt: Mensch, da möchte ich hin. Als ich kurz darauf noch eine Einladung vom heutigen BCF-Abteilungsleiter Manfred Fleischer bekam, konnte ich gar nicht mehr anders.

-Im Wesentlichen auf Ihre Initiative hin ist dieses Turnier vor fünf Jahren entstanden. Sitzt man da mit einem besonderen Gefühl auf der Tribüne?

Ich glaube, ich bin seit vier Jahren das erste Mal wieder dabei. Das ist schon ein sehr schönes Gefühl. Ich habe immer Freude, wenn ich sehe, dass für die Jugend etwas getan wird. Und ich finde es riesig, was hier gemacht wird. Das spielerische Niveau ist in einigen Partien wirklich klasse. Das Match der Sechziger gegen Dortmund zum Beispiel – einfach genial.

-Wie bewerten Sie die Entwicklung vom ersten Turnier bis heute?

Die Entwicklung ist fantastisch. Ich bin überrascht, wie man es schafft, solche Vereine auf den Weg zu bringen? Mit dem BVB waren wir damals auch schon einig. Aber dann wollten die plötzlich Antrittsgeld haben. Ich finde nur, bei den Namen müssten noch mehr Zuschauer da sein.

-Ganz ehrlich: Kribbelt es sie nicht manchmal, wieder aktiv in die Fußballszene einzusteigen?“

Dass ich jemand bin, der sich speziell im Jugendfußball gerne einbringt, weiß man. Ich habe das ja viele Jahre gemacht. Aber wenn man etwas macht, muss man es ganz machen. Und das kann ich nicht mehr. Mein Traum war immer, die Welt zu sehen. So viel es nur geht. Andere Kulturen erleben, mit anderen Menschen zusammenkommen. Das ist jetzt dran. Anfang April geht es wieder los. Dann reise ich mit meiner Frau zwei Monate durchs südliche Afrika.

Quelle: fussball-vorort.de

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