BCF verzeichnet weiteren Neuzugang

Wolfratshausen zeigt keine Ehrfurcht vor Heimstetten

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Michael Rauch wird dem BCF gegen Heimstetten aufgrund einer Synsdemosebandverletzung fehlen.

BCF Wolfratshausen - Mit einem Neuzugang auf der Bank und umformierten Außenpositionen startet der BCF Wolfratshausen in sein Heimspiel (Freitag, 18.30 Uhr) gegen den SV Heimstetten. Die Bilanz spricht eindeutig für die Farcheter, der personelle Sachstand dagegen nur bedingt.

Klammheimlich haben sich die Wolfratshauser noch einmal verstärkt. Aufgrund anderer Optionen war sein Transfer zuletzt noch in der Schwebe, jetzt kommt Janis Hoffmann endgültig an die Kräuterstraße. „Er hat uns diese Woche zugesagt“, berichtet BCF-Coach Reiner Leitl über den Wechsel seines vormaligen Spielführers beim TSV Eching. Damals klappte das Zusammenspiel der beiden recht gut. Die Routine und Kommunikationsfähigkeit des 31-Jährigen würden den Farcheter Kader bereichern, ist sich Leitl sicher. Er charakterisiert Hoffmann als „angenehmen Zeitgenossen“.

Diese Art von Fußballern kann der Ballclub auch beim heutigen Treffen mit dem Regionalliga-Absteiger gut gebrauchen. Denn nach dem Ausfall von Basti Pummer (Flüssigkeit im Knie) und Michael Rauch (Schlag auf Syndesmoseband) ist die Spielerdecke zuletzt dünn geworden. Außerdem wird erst am Spieltag feststehen, ob Marco Höferth aus beruflichen Gründen mitwirken kann.

Die Ehrfurcht vor dem Gegner hält sich beim Übungsleiter allerdings in Grenzen. Zwar haben die Heimstettener bislang sechs Zähler mehr verbucht, dennoch analog zum BCF bereits dreimal verloren. Die Ergebnisse des SVH seien „auch nicht so mächtig“ gewesen, kommentiert Leitl die vielen knappen Resultate des heutigen Gastes. Gleichwohl warnt der 55-Jährige zum Beispiel vor den Offensivkräften Orhan Akkrut und Sebastiano Nappo. Auch das Mittelfeld mit Manuel Duhnke und Christoph Schmitt sei nicht zu verachten.

Dennoch: „Die Bayernliga ist so ausgeglichen, dass man auch die vorderen Teams schlagen kann“, stellt Leitl klar. Dazu bedarf es aus Farcheter Sicht allerdings eines besseren Auftritts als zuletzt in Rosenheim. Seine Elf habe zu oft mit langen Bällen agiert, monierte der Trainer. Deshalb müsse man fortwährend in den Zweikampf um den zweiten Ball – eine aufreibende Geschichte. Besser wäre es, gepflegt von hinten herauszuspielen und Ballbesitz zu haben. „Die Jungs können es doch“, versichert Leitl. Um hier eine Verbesserung zu erzielen, gibt es einige Umstellungen. Bei den defensiven Außen werden Christian Duswald und Janko Penic anstelle von Chris Korkor und Enim Kaya auflaufen. Michael Marinkovic soll seine Laufstärke in der Mittelfeldreihe einbringen.

Abgesehen davon, dass er ohnehin am liebsten jede Partie gewinnen möchte, fordert Leitl von seinen Schützlingen, konstanter Punkte einzufahren. Nächste Woche tritt man beim SV Pullach an, danach trifft der BCF auf Gegner, die allesamt um den Klassenerhalt kämpfen. Eine richtungsweisende Phase im Frühherbst sozusagen. Leitl: „Punkte, die man verschenkt, lassen sich hinten raus nicht so leicht aufholen.“

Quelle: fussball-vorort.de

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