WSV hofft auf Ende der Remis-Serie

Unterammergau hat „seit Menschengedenken“ nicht mehr gegen Benediktbeuern gewonnen

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Sebastian Moser hat nicht trainiert.

Auf die Tabelle gibt Leonhard Gansler in dieser Frage nichts. Die Spielstärke einer Mannschaft allein von ihrer Platzierung abzuleiten, kommt für den Unterammergauer Abteilungsleiter nicht in Frage.

Unterammergau – „Sich darauf zu verlassen, wäre mehr als fahrlässig“, warnt er. Vor allem im Fall des TSV Benediktbeuern, auf den der WSV an diesem Sonntag (14 Uhr) in der Kreisklasse 3 trifft. „Das ist eine Kampfmannschaft, die beißt, sich reinhängt und nicht aufgibt.“ Dinge, die die Verantwortlichen der eigenen Mannschaft auch eingebläut haben.

Die Erinnerungen an Begegnungen mit dem TSV Benediktbeuern sind nicht die besten. „Wir haben seit Menschengedenken nicht mehr gewonnen“, bedauert Gansler. Exakt seit dem 7. April 2007. Damals feierte der WSV gleich einen 6:0-Erfolg auf heimischem Rasen. Ganz so schlimm sieht die Bilanz aber auch nicht aus. Denn die letzten fünf Partien seit 2015 endeten unentschieden. So wie in der Vorrunde beim 2:2 in Benediktbeuern.

Nach den Punkteteilungen gegen Peißenberg und in Schlehdorf ist man in Unterammergau natürlich heiß auf den ersten Dreier. Gansler sieht aber keine akute Not. „Durch unsere gute Vorrunde konnten wir uns die zwei Unentschieden erlauben. Wir stehen kurz davor, die 30-Punkte-Marke zu knacken, da kann man das alles etwas beruhigter betrachten.“ Gegen einen Dreier hätte er aber nichts einzuwenden. Vor allem nicht, um die Serie gegen Benediktbeuern zu knacken. „Da brauchen wir aber 90 Minuten harte Arbeit und Einsatz.“ Verzichten muss der WSV auf Michael Hibler, der mit Leistenproblemen wohl länger ausfallen wird. Fraglich ist Kapitän Sebastian Moser, der diese Woche nicht trainieren konnte.  ak

Quelle: Merkur.de

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