Für den Aufstieg in die Kreisliga

Fünf Neuzugänge: Spitzenreiter WSV Unterammergau rüstet auf

Die Neuzugänge des WSV Unterammergau: (v.l.) Trainer Josef Thiermeyer, Fabian Wackerle, Lukas Lieb, Mateo Sebic und Moritz Korntheuer. Die Neuzugänge des WSV Unterammergau: (v.l.) Trainer Josef Thiermeyer, Fabian Wackerle, Lukas Lieb, Mateo Sebic und Moritz Korntheuer. 
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Die Neuzugänge des WSV Unterammergau: (v.l.) Trainer Josef Thiermeyer, Fabian Wackerle, Lukas Lieb, Mateo Sebic und Moritz Korntheuer. 

Der WSV Unterammergau nimmt den Aufstieg in die Kreisliga ins Visier. Vor dem Re-Start präsentiert der Tabellenführer der Kreisklasse mehrere Neuzugänge. 

Unterammergau – Seit nunmehr neun Monaten „überwintert“ der WSV Unterammergau auf Rang eins der Kreisklasse 3. Beim geplanten Rückrundenstart Anfang September wird mit Josef „Sepp“ Thiermeyer nicht nur einer neuer Trainer an der Seitenlinie stehen. Mehrere Neuzugänge, sowohl interne, als auch externe, werden den Spitzenreiter ab sofort verstärken.

TSV Murnau erhält Ausbidungsentschädigung für Mateo Sebic

Mit Abwehrrecke Moritz Korntheuer (19) und Spielmacher Mateo Sebic (18) stoßen zwei Akteure zum WSV, die bereits in der Jugend das Unterammergauer Trikot trugen. Nachdem die beiden mit mehreren Spielern des Tabellenführers bezüglich einer Rückkehr geredet hatten, kamen sie schließlich auf den Vorstand zu, um ihren Wechsel zu forcieren. Während Korntheuer ablösefrei vom A-Klassisten TSV Oberammergau losgeeist wurde, überwiesen die WSV-ler eine Ausbildungsentschädigung an den TSV Murnau für Mateo Sebic. Die Summe teilten sich Verein und Spieler. Vergangene Spielzeit lief Sebic für die U19 der Murnauer in der Bezirksoberliga auf.

Seit einigen Wochen trainieren die beiden Jungspunde nun mit der Ersten. Neu-Coach Josef Thiermeyer zieht bislang eine positive Bilanz: „Beide fügen sich nahtlos in die Mannschaft ein.“ In die selbe Kerbe schlägt auch der Sportliche Leiter Ludwig Hutter: „Sie sind im Training mit Feuereifer bei der Sache und hinterlassen einen sehr guten Eindruck.“

Spieler aus der U19 rücken auf

Jugend forscht ist das Credo beim Liga-Primus. Denn neben den beiden externen Zugängen, wird die Mannschaft künftig von einigen Spielern des 2001er-Jahrgangs verstärkt, die frisch aus der eigenen A-Jugend dazustoßen. Passend, dass auch ihr letztjähriger Trainer Josef Thiermeyer diesen Schritt gegangen ist. Das ohnehin große Torwartteam im Herrenbereich ergänzen wird Dustin Vogt. Der junge Keeper soll über Trainingseinheiten in der ersten und Spiele in der zweiten Mannschaft langsam herangeführt werden. Lukas Lieb kompensiert seine körperlichen Defizite gegenüber gestandenen Spielern im Herrenbereich laut Thiermeyer über seine enorme Geschwindigkeit. Der Flügelspieler wusste bislang zu überzeugen. Der defensiv flexibel einsetzbare Fabian Wackerle bringt hingegen bereits einen guten Körper mit, um auch gegen ältere Gegner bestehen zu können. Allen drei Jungspunden attestieren Thiermeyer und Hutter „gute Trainingsleistungen“.

Ein etwas speziellerer Fall ist ein weiterer „Neuzugang“ des WSV, Alexander Patronelli. Der Italiener arbeitet seit einiger Zeit im Servicebereich eines Hotels in Unterammergau. Wenn es sein Dienstplan zulässt, trainiert er mit dem Team. Sprachbarrieren gibt es keine, Patronelli kann sich gut auf Deutsch verständigen. Die Klasse seines neuen Schützlings imponiert Thiermeyer. „Man hat sofort gemerkt, dass er früher höherklassig gespielt haben muss, er hat auf alle Fälle das Potenzial für die Erste Mannschaft.“ Die Schichtarbeit im Hotel lässt allerdings keinen regelmäßigen Trainingsbetrieb Patronellis zu. Unter diesen Umständen wird es schwierig werden, im mittlerweile sehr gut aufgestellten Kader des WSV Fuß zu fassen. Es herrscht beim Liga-Primus inzwischen nämlich so etwas wie Konkurrenzkampf.

(MARCO BLANCO UCLES)

Quelle: Merkur.de

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