Nur ein Wunder kann den FCU noch retten

War’s das? Nach einem ganz miesen Kick und dem 0:1 (0:0) gegen den VfB Eichstätt braucht der FC Unterföhring ein kleines Wunder, um dem Abstieg aus der Regionalliga Bayern zu entgehen.

Es war das klassische Sechs-Punkte- Spiel im Abstiegskampf der Regionalliga. Mit einem Sieg gegen Mitaufsteiger VfB Eichstätt hätte der Abstand zu den Relegationsplätzen auf sechs Zähler reduziert werden können. Doch für Punkte in der Regionalliga bot der FCU viel zu wenig, verlor mit 0:1 (0:0) und liegt nun zehn Punkte hinter Rang 17.

In dem richtungweisenden Match lieferte Unterföhring nicht allzu viele Argumente für die große Aufholjagd in den verbleibenden 17 Partien. Der Star der ersten Halbzeit war für den FC Unterföhring die Anzeigetafel des Sportparks Heimstetten, die nach der Schwerstarbeit am Vortrag mit dem 7:2 des SV Heimstetten über Wolfratshausen eisern das Null-Null hielt. Angesichts der Geschehnisse auf dem Platz hätte sich niemand über ein 0:3 oder 0:4 beschweren können. Die maßlos enttäuschenden Unterföhringer spielten wie ein Tabellenletzter und wie ein Absteiger. Sie legten den Gästen mit katastrophalen Fehlern eine Chance nach der anderen auf.

Unterföhring liefert kaum Argumente für eine Aufholjagd

Der Retter des FCU war Torwart Daniel Sturm, der mit tollen Paraden im Eins gegen Eins die doppelte Null auf der Anzeigetafel hielt. Nach dem Seitenwechsel wurde das für Regionalligaverhältnisse ziemlich schwache, aber von der Spannung lebende Match ausgeglichener. Nach den ersten Chancen der Gäste gestaltete die Mannschaft von Trainer Peter Faber das Geschehen offener und hatte auch seine Strafraumszenen, bei denen das Tor zumeist knapp verfehlt wurde. Das Spiel roch nach dem FCU-Tor, mit dem die Unmenge der versiebten Möglichkeiten von Eichstätt hätte bestraft werden können. In der 80. Minute kam dann der letzte große Patzer – und der war dann auch einer zu viel. Der diesmal immer wieder wackelnde Innenverteidiger Michael Eder ließ, wie bereits einmal in der ersten Hälfte, als letzter Mann einen Ball durchrutschen.

Der letzte große Patzer führt zum Tor des Tages

Diesmal blieb Fabian Eberle cool, schaute sich noch einmal den Torwart Sturm an und verwandelte den Ball. In der Summe war das dann natürlich auch verdient für die Eichstädter, die nach dem Heimsieg gegen Garching und dem Auswärtserfolg in Unterföhring die Relegationsränge verlassen haben. Und für den FCU deutet alles darauf hin, dass das Abenteuer Regionalliga nach einem Jahr wieder endet. FC Unterföhring – VfB Eichstätt 0:1 (0:0) FCU: Sturm – Hofmaier (46. Arkadas), Brandstetter, Eder (83. Söltl), Putta – Büchel, Kain, Kostorz – Morou (62. Schmidt), Faber – Takahara Tor: 0:1 Eberle (80.). Schiedsrichter: Simon Marx (Großwelzheim) Zuschauer: 250

Quelle: fussball-vorort.de

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