Gegen Memmingen II

1. FC Garmisch-Partenkirchen: Wunsch nach Veränderungen

Auf seine Dienste muss der 1. FC gegen Memmingen II verzichten: Kapitän Stefan Durr (weißes Trikot) hat sich am Oberschenkel verletzt und pausiert zunächst.
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Auf seine Dienste muss der 1. FC gegen Memmingen II verzichten: Kapitän Stefan Durr (weißes Trikot) hat sich am Oberschenkel verletzt und pausiert zunächst.

Der 1. FC Garmisch-Partenkirchen trifft am Samstag gegen die Reserve des Regionalligisten FC Memmingen. Das Spiel soll für Veränderungen beim 1.FC stehen.

Garmisch-Partenkirchen – Dieser Samstag steht für den 1. FC Garmisch-Partenkirchen im Zeichen des Wandels. Einiges wird sich definitiv verändern, bei anderen Themen ist die Erwartungshaltung groß. Der Fußball-Landesligist empfängt die Zweitvertretung von Regionalligisten FC Memmingen am Gröben. An der ersten Neuerung gibt’s schon mal nichts zu rütteln, wenngleich sie nur von temporärem Charakter ist.

Ausnahmsweise verständigte man sich auf den Anstoß um 13 Uhr. Ein ungewöhnlicher Spielbeginn, doch lässt sich mit Blick auf eine Trauungszeremonie im Umfeld des Klubs rasch ein Zusammenhang herstellen.

Neubesetzung der Torhüterpostens ist sehr wahrscheinlich

Sehr wahrscheinlich ist zudem die Neubesetzung des Torhüterpostens. Bekanntlich wollte sich das Trainerteam des 1. FC um Christoph Saller nicht gleich zu Saisonbeginn auf eine klare Nummer eins festlegen. In den beiden Auftaktpartien ließ sich David Salcher nichts zu Schulden kommen. Der 30-Jährige kassierte drei in der Entstehung unbedachte, und im Vollzug unglückliche Gegentreffer. Dennoch ist nun Andreas von Mücke an der Reihe. Knapp eine Dekade jünger als Salcher, gleichwohl nicht weniger talentiert. „Ich gehe davon aus, dass er seine Sache genauso gut macht“, spricht Saller dem Youngster das Vertrauen aus.

Ein weiterer Spielertausch wird durch den einwöchigen Urlaub von Christoph Schmidt notwendig, ein anderer durch die Oberschenkel-Blessur von Stefan Durr. Nach nur 14 Minuten verließ der FC-Kapitän den Platz in Bad Heilbrunn. Allein weil der Kopf Blockadesignale sendete. Nach der Partie betonte Saller, wie hoch es Durr anzurechnen ist, vorzeitig und ohne gravierendes Stechen abzuwinken.

„Wir sind schon auf einem guten Level, aber es ist noch nicht alles toll.“

Coach Saller

Klar ist aber auch, dass die Muskulatur tatsächlich in Mitleidenschaft gezogen ist. „Sobald er zum Sprint ansetzt, spürt er den Oberschenkel.“ Daher riet der Coach seinem Leitworf zur Ruhepause bis nächste Woche. Dann steigt vermutlich auch der angeschlagene Jakob Jörg wieder ins Training ein. Gut für den 1. FC: Martin Hennebach ist wieder mit von der Partie. Der Bad Bayersoier gab nach dem Abschlusstraining grünes Licht für seinen Einsatz hinter der Offensivreihe.

Den bedeutsamsten Wechsel wünscht man sich am Gröben in puncto Ergebnis. Zwei Remis sind ein Ertrag im unteren Bereich der Zufriedenheitsskala. Erst recht, wenn man deren Zustandekommen berücksichtigt. Gleichwohl räumt auch Saller einen gewissen Optimierungsbedarf ein: „Wir sind schon auf einem ganz guten Level, aber es ist noch nicht alles toll.“ Noch einmal ließ der Coach massiv den Torabschluss üben. „Man versucht, Routine reinzubekommen.“ Gegen Memmingen soll es mit der Umsetzung endlich klappen. „Irgendwann muss der Knoten platzen.“ (VON OLIVER RABUSER)

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