Freude oder Frust über 1:1?

Yohoua trifft - Ausgleich folgt zwei Minuten später

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Die Null stand lange, aber nicht lange genug: Vier Minuten vor Schluss kassierte FCP-Schlussmann Thomas Zieger in Landsberg das 1:1.

FC Pipinsried - Der FC Pipinsried ist am Samstag nicht mit leeren Händen aus Landsberg in den Dachauer Landkreis zurückgekehrt. Dabei wussten die Verantwortlichen des FC Pipinsried nach 90 Minuten nicht so recht, ob sie sich über den Punkt freuen oder über die zwei verlorenen Punkte ärgern sollten.

Denn der Ausgleich für Landsberg fiel erst vier Minuten vor Schluss.

Wer befürchtet hatte, man müsse nach dem plötzlichen Wintereinbruch auf einem schlechten Geläuf ran, der wurde eines besseren belehrt. Das Grün im Hacker-Pschorr-Sportpark lag nahezu makellos da, es bot beste Bedingungen für ein gepflegtes Fußballspiel. Überrascht waren die Pipinsrieder auch, als sie die Aufstellung der Gastgeber sahen. Spielmacher Muriz Salemovic saß nur auf der Bank.

„Damit haben wir nicht gerechnet, das kam schon etwas überraschend“, kommentierte FCP-Sprecher Roland Küspert die Personalentscheidung der Hausherren.

Die Pipinsrieder fanden in Landsberg nicht so schnell ins Spiel wie sich das die mitgereisten FCP-Fans vorgestellt hatten. Aber auch von Landsberg war nicht viel zu sehen in der Offensive.

Manuel Eisgruber probierte es in der 28. Minute aus 18 Metern, doch der Ball verfehlte das Ziel deutlich. Einen Aufreger gab es in Minute 41. Nachdem Serge Yohoua den Ball an TSV-Verteidiger Alexander Buschel vorbei gelegt hatte, wurde er vom Landsberger zu Fall gebracht. Der Landsberger hatte Glück, Schiedsrichter Michael Ost zeigte ihm nur die gelbe Karte. „Eine knifflige Entscheidung“, so Küspert. „Serge wäre allein auf das Tor zugegangen. Auch wenn Buschel nicht der letzte Mann war, man hätte da auch über Rot nachdenken können.“ So ging es mit 0:0 und elf gegen elf in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel übernahm Landsberg das Kommando, der TSV kam zwischen der 45. und 55, Minute zu mehreren guten Torchancen. Gleich zweimal musste FCP-Keeper Thomas Zieger Kopf und Kragen riskieren.

In der 53. Minute griff der Pipinsrieder Schlussmann dann allerdings am Ball vorbei, er hatte Glück, dass die Landsberger diesen Fauxpas nicht nutzen konnten.

Danach fanden die Gäste aus dem Dachauer Hinterland wieder besser ins Spiel, Torchancen blieben allerdings Mangelware. „Landsberg hatte unsere Stürmer wirklich gut im Griff“, musste Küspert nach dem Schlusspfiff zugeben.

Einmal jedoch entwischten ihnen die Pipinsrieder Spitzen. Manuel Eisgruber spielte sechs Minuten vor Schluss nach einem Konter den Ball auf Serge Yohoua, der im ersten Versuch noch an TSV-Keeper Tobias Heiland scheiterte, im Nachsetzen aber zur von den FCP-Fans umjubelten Führung traf. Allerdings hielt diese nur ganze zwei Minuten. Die Pipinsrieder verteidigten etwas zu hoch und spielten Landsberg so unfreiwillig in die Karten. Nach einem weiten Ball stand Philipp Siegwart klar im Abseits. Er ging jedoch nicht zum Ball und so wurde das Spiel auch nicht unterbrochen. Während die FCP-Hintermannschaft abschaltete, startete TSV-Stürmer Andreas Fülla durch, er überwand Thomas Zieger zum 1:1-Endstand. Natürlich wurde über das 1:1 auch nach dem Schlusspfiff diskutiert.

FCP-Coach Bernd Weiß haderte nach dem Schlusspfiff mit dem späten Ausgleichstreffer: „Natürlich sind es jetzt eher zwei verlorene Punkte, da der Ausgleich so spät gefallen ist. In der ersten Halbzeit haben wir aber auch nicht gut gespielt, das habe ich der Mannschaft in der Kabine auch knallhart gesagt. Auch in den ersten Minuten nach Wiederanpfiff hat mir das noch nicht so gefallen. Was meine Mannschaft dann aber im weiteren Verlauf der zweiten Halbzeit gezeigt hat, das konnte sich sehen lassen. Unter dem Strich geht das Unentschieden in Ordnung, aber da müssen wir einfach cleverer verteidigen und den Sieg über die Zeit retten. Beim Ausgleichstor haben wir uns einfach blenden lassen von dem Spieler, der im Abseits stand, da müssen wir konsequenter zu Werke gehen.“

Quelle: fussball-vorort.de

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