Eching ohne Präzesion im Spielaufbau

Zebras mit 1:2-Niederlage in Gerolfing

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Mannschaftsbild: TSV Eching

TSV Eching – Die Zebras setzten die aktuelle Negativserie auch beim Gastspiel in Gerolfing fort. Das Team von Trainer Alfred Ostertag verlor zum dritten Mal in Folge, unterlag im Hörgeräte-Langer-Stadion mit 1:2 (0:1).

Dass es nicht zu wenigstens einem Punkt reichte, lag vor allem am schwachen Auftritt der Echinger vor der Pause.

Zwar zeigte sich der TSV bemüht, ließ aber die nötige Präzision im Spielaufbau vermissen. „Der letzte Pass hat fast immer gefehlt“, bemängelte Ostertag. Die Gastgeber erarbeiteten sich neben Feldvorteilen auch ein klares Chancenplus. Echings Keeper Franz Hornof hielt seine Mannschaft mit mehreren guten Taten im Spiel, musste kurz vor dem Halbzeittee dennoch hinter sich greifen. Kevin Stoiber misslang eine Ballannahme am eigenen Strafraum. Gerolfings Wlad Beiz spritzte dazwischen, umkurvte Hornof und markierte die insgesamt verdiente Führung für die Hausherren (44.). Eching startete voller Tatendrang in Durchgang zwei. „Da wollten wir mal wieder alles, was wir uns vorgenommen haben, sofort und gleichzeitig lösen“, prangerte Ostertag fehlende Geduld an. Aus der Übermut resultierte der Fehler zum 2:0. Einen Ballverlust des TSV im Mittelfeld nutzte Florian Ihring eiskalt aus (52.).

Ostertag stellte auf 4-4-2 um, brachte Oldie Fabijan Hrgota in die Partie. Der TSV nahm nun endlich aktiv und spielbestimmend am Match teil. Das Anrennen wurde in der 83. Minute belohnt, als Hrgota auf Vorarbeit von Florian Bittner der Anschlusstreffer gelang. Bis auf einige harmlose Konter war von Gerolfing nichts mehr zu sehen. Die Zebras hingegen warfen alles nach vorne. Zahlreiche Bälle segelten in Richtung Marco Ernhofer im Gerolfinger Gehäuse, doch der erhoffte Ausgleich fiel nicht mehr. Die beste Gelegenheit bot sich erneut Hrgota, dessen Versuch über das Tor flog.

„Im Moment bin ich froh, wenn wir einigermaßen gesunde Spieler aufstellen können“, backte Ostertag kleine Semmeln und verwies auf die nur geringe Trainingsbeteiligung. „Unser kleiner Kader gibt insgesamt wenig Alternativen her. Einigen Spielern fehlt die Kondition. Alle müssen jetzt noch mehr machen, damit wir wieder punkten“, resümierte der Trainer zum Abschluss der Hinrunde.

Quelle: fussball-vorort.de

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