Eching kassiert späten Ausgleich gegen Geretsried

Zebras lassen zwei Punkte liegen - 2:0 bis zur 86.

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Noch-TSV-Coach Fredi Ostertag musste leichtfertig liegengelassene Punkte beklagen.

TSV Eching – Mit einem über die komplette Spieldauer leistungsgerechten 2:2-Remis mussten sich die Fußballer des TSV Eching daheim gegen den TuS Geretsried zufriedengeben.

<!-- mediasuite internal html copy --><p>Dabei sah es bis fünf Minuten vor Feierabend sogar nach einem Dreier für die Zebras aus. Mit 2:0 lag das Team von Fredi Ostertag in Front. Dass es in der Schlussphase jedoch noch einmal spannend wurde, hatten sich die Hausherren einzig und allein selber zuzuschreiben. Denn bei konsequenterer Verwertung einer der zahlreichen Konterchancen, die allesamt im Verbund von Philipp Schuler, Marc Gundel und Pascal Preller teilweise sogar kläglich vergeben wurden, wäre das 3:0 und damit die Entscheidung längst fällig gewesen.</p><p>Doch von Beginn an. Früh in der Partie rückte Schiedsrichter Elias Wörz in den Mittelpunkt: Ein Handspiel im Echinger Strafraum ließ der Unparteiische genauso ungeahndet wie kurz vor der Pause ein Foul an TuS-Stürmer Sebastian Schrills. „Zudem stand der Echinger Torschütze beim 1:0 im Abseits“, urteilte Ibro Filan, Abteilungsleiter der Gäste, und meinte damit Marc Gundel, der einen Kopfball von David Tomasevic an die Latte im Nachschuss zur TSV-Führung versenkt hatte (33.). Es war tatsächlich die erste vernünftige Offensivaktion der Ostertag-Truppe, während Geretsried jeweils vor und nach der Pause bei Aluminiumtreffern Pech hatte.</p><p>Den erkrankten Franz Hornof vertretend, zeigte sich Torhüter Ali Kestler in zwei Situationen glänzend aufgelegt und parierte prächtig. Und überhaupt arbeitete das TSV-Team sehr ordentlich zusammen, stemmte sich mit Mann und Maus gegen die vielen Angriffsversuche der Gäste und wurde für den Einsatz belohnt: Als die Abseitsfalle des TuS versagte, steuerten drei Echinger alleine auf das gegnerische Gehäuse zu. Gundel täuschte kurz den Pass in die Mitte an, umkurvte dann aber Schlussmann Gianluca Placentra und schob zum umjubelten 2:0 ein (59.).</p><p>Der einzige Vorwurf, den sich die Zebras gefallen lassen musste: Sie ließen ihre Chancen aus. Und so kam es, wie so oft: Erst verkürzte Benjamin Fister freistehend aus 14 Metern für die nie nachlassenden Gäste auf  1:2 (86.). Damit nicht genug: In der dreiminütigen Nachspielzeit flog ein stramm geschossener Eckball Richtung kurzer Pfosten. Kestler kam zu spät, und Florian Kapfhammer köpfte aus drei Metern zum 2:2 ein.</p>

Text: Jochen Jürgens

Quelle: fussball-vorort.de

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