Zebras schlagen sich in München selbst

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Lange Gesichter gab es auf der TSV-Bank in München.

TSV Eching – Lange Zeit schien das Konzept der Zebras beim Gastspiel in der bayerischen Landeshauptstadt aufzugehen. Letztlich aber unterlag die Elf von Trainer Fredi Ostertag beim SV Türkgücü-Ataspor mit 0:2 (0:0).

Die Schlüsselszene der Partie ereignete sich in der 82. Minute: Einen Freistoß der Gastgeber schien die TSV-Deckung bereits entschärft zu haben. Doch anstelle den Ball zu klären und nach vorne zu schlagen, wollte Kapitän Mustafa Kantar die Situation spielerisch lösen und passte auf Marko Juric. Mit diesem Zuspiel brachte Kantar seinen Mitspieler in Bedrängnis. Beim Versuch, Torwart Franz Hornof einzubinden, unterlief Juric ein bitteres Eigentor zum 0:1 aus Echinger Sicht.

Entsprechend bedient fiel der Kommentar von Ostertag aus. „Ich bin total enttäuscht“, resümierte der Trainer, „weil wir uns mal wieder selber geschlagen haben“. Denn bis dahin hielt sich seine Mannschaft sehr ordentlich an die Marschroute. Auf dem kleinen, engen Kunstrasenplatz an der Fehwiesenstraße sollten die Hausherren vom TSV-Tor fern gehalten werden, was auch über weite Strecken gelang. Der SV Türkgücü-Ataspor wirkte zwar feldüberlegen und stellte auch – erwartungsgemäß – die spielerisch stärkere Mannschaft. Zählbares oder so richtig gute Torchancen blieben aber Mangelware.

Mit eine der besten Szenen gehörte sogar noch den Gästen. Eine Kombination über Michael Ott und Fabijan Hrgota versemmelte Marc Gundel kläglich, weil er aus zwei Metern das Tor nicht traf (42.). Es sollte gleichzeitig die einzige nennenswerte Offensivaktion des TSV für lange Zeit in der Partie sein. „Mit zwei angeschlagenen Stürmern (Hrgota und Gundel, Anm. d. Red.) ist es aber auch schwierig, vorne zu Chancen zu kommen“, erläuterte Ostertag die nach vorne überschaubaren Bemühungen seiner Elf. Da hinten ebenfalls die „Null“ stand, befand sich Eching auf Kurs. Vielleicht waren es zum Ende hin zu viele Standards, die in Richtung Kantar und Co. segelten. Möglicherweise schwanden auch die Kräfte bei den Zebras, die durch Verletzungen und Krankheiten in den vergangenen Wochen stets nur im „kleinen Kreis“ trainieren konnten.Zwar warf der TSV nach dem Gegentor nochmal alles nach vorne und probierte, den Ausgleich zu erzwingen. Doch die Versuche von Gundel, Hrgota und Daniel Hahner brachten nicht den erhofften Erfolg. Stattdessen machte der eingewechselte Salif Boubacar alles klar und traf im Nachsetzen gegen den zunächst noch prächtig parierenden Hornof zur Entscheidung (90.). Gleich danach beendete der gut leitende Unparteiische Fabian Härle das letzte Auswärtsspiel des TSV im Jahr 2015.

Quelle: fussball-vorort.de

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