Wieder kein Tor gegen eine Spitzenelf für Eching

Zebras verlieren 0:3 gegen den FC Ismaning

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Chance für Eching - und kein Tor: Während Marc Gundel am Ismaninger Keeper scheiterte, verwertete der Tabellenzweite seine Möglichkeiten eiskalt.

TSV Eching – Auch gegen die zweite Spitzenmannschaft reichte es am Ende nicht. Wie beim 0:4 in Hallbergmoos spielte der TSV Eching zu Hause gegen den FC Ismaning phasenweise gut mit, stand aber dann mit einem 0:3 (0:2) und mit leeren Händen da.

Vor allem in punkto Cleverness und Effizienz sind die Topmannschaften der Liga den Echingern noch ein gutes Stück voraus.

Die Gastgeber hätten zu gerne gezeigt, dass sie mit ihren Mitteln an einem guten Tag und vor allem im heimischen Stadion auch den besten Mannschaften der Landesliga gefährlich werden können. Das Heimteam machte Druck und sorgte siebeneinhalb Minuten lang quasi für ständige Gefahr vor dem Ismaninger Tor. Dort hatte der Tabellenzweite viel Mühe, immer noch ein Bein dazwischen zu bringen. Immer wieder ergaben sich Halb- und Dreiviertelchancen. Höhepunkt war ein an den Pfosten klatschender Freistoß von Marko Juric, den der ehemalige Echinger Keeper Emilio Pingitore nicht gehalten hätte.

Dann aber schlug Ismaning mit der Kälte einer Spitzenmannschaft zu – eine Parallele zu Hallbergmoos – und traf mit der ersten guten Chance. Liga-Starkicker Mijo Stijepic steckte durch zu Neuzugang Bastian Fischer, der vergangene Saison noch Stammspieler beim FC Bayern München II war. Der erfahrene Kicker umspielte Keeper Franz Hornof, als wäre der gar nicht anwesend. Echings Verteidiger schworen aber Stein und Bein, dass der Torschütze bei dem feinen Zuspiel einen Tick im Abseits stand. Mit der Führung im Rücken gewannen die Ismaninger die Kontrolle über das Spiel. Eching konnte man die Bemühung nicht absprechen, aber der Ertrag in Form von nennenswerten Torchancen fehlte. Nach gut einer halben Stunde legten die Gäste nach, die Partie war praktisch gelaufen.

In der zweiten Halbzeit beschränkte sich Ismaning auf die Kontrolle der Partie und legte erst kurz vor Schluss mit einem Konter nach. Bei den Echingern gab es viele Ähnlichkeiten zu der vom Ergebnis her ebenso deutlichen Niederlage in Hallbergmoos. Über weite Strecken spielte die Elf mit, es fehlte aber an der offensiven Durchschlagskraft. Trainer Freddy Ostertag dachte nach dem Spiel vor allem an die Anfangsminuten, „als wir die ersten drei Torchancen des Spiels hatten. Da hätte uns ein 1:0 sicherlich gut getan.“ Über die gesamte Partie bemängelte er, dass oft in den Aktionen die letzte Konsequenz bei seinen Schützlingen fehlte und die Echinger auch bei Standardsituationen immer wieder nur halbherzig zum Ball gingen. Die beiden Niederlagen gegen zwei Aufstiegsfavoriten der Liga waren für Eching aber kein Beinbruch. Deshalb fiel es dem Trainer auch leicht, den Blick wieder nach vorne zu richten: „Jetzt kommen wieder die Gegner mit unserer Kragenweite. In Gerolfing wollen wir wieder punkten.“ Und vielleicht kann man sich dann auch das eine oder andere abschauen von den Spitzenmannschaften.

Quelle: fussball-vorort.de

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