Fußball - Landesliga

Zeit für Experimente: Der VfB Hallbergmoos startet in die Vorbereitung

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Ein junger Mann fürs zentrale Mittelfeld: (v. l.) Co-Trainer Fredi Ostertag, Sportlicher Leiter Anselm Küchle und VfB-Trainer Gedi Sugzda (r.) präsentierten beim Trainingsauftakt Winterneuzugang Simon Werner.

Es wird wieder ernst: Die Landesliga-Fußballer des VfB Hallbergmoos haben am Donnerstagabend die Vorbereitung aufgenommen - mit dabei war auch ein Neuzugang.

Hallbergmoos – Es herrscht wieder Leben auf den Plätzen im Sportpark Hallbergmoos, denn am Donnerstagabend haben die Fußballer des VfB die Wintervorbereitung gestartet. Fünfeinhalb Wochen lang erarbeitet sich die Mannschaft nun die Fitness für die wichtigsten Landesliga-Wochen der Saison. Denn immerhin kann das Team viel erreichen – in der Liga und im Pokal.

Natürlich erinnert sich noch jeder an die zweite Halbserie der vergangenen Punkterunde, als der VfB von 13 Liga-Partien zwölf gewann und genau die eine Niederlage am Ende einer unfassbaren Aufholjagd die Teilnahme an der Aufstiegsrelegation verhinderte. „Ich träume nicht von so einer Serie“, sagt Trainer Gedi Sugzda, „denn das ist so nicht wiederholbar. Aber natürlich wünschen wir uns wieder einen guten Start und werden dafür arbeiten.“

VfB Hallbergmoos arbeitet am Umschaltspiel bei Ballgewinn

Der Coach gibt seinen Spielern nun erst einmal drei Trainingseinheiten, „um wieder etwas reinzukommen“. Dann geht es richtig los, dann werden die konditionellen Grundlagen für die restliche Saison geschaffen – und es wird auch einiges ausprobiert. Denn Gedi Sugzda möchte im Training und in den fünf Testspielen vor allem am Umschaltspiel bei Ballgewinn sowie am defensiven Verhalten des gesamten Teams feilen.

Allerdings steht dem VfB auch ein Experiment bevor, das die personelle Situation erfordert: Fabian Diranko laboriert noch immer an seiner Schambeinentzündung – zudem sind Daniel Bauer und Nicolas Till angeschlagen. Deshalb braucht es einen Plan B, um bei anhaltender Stürmernot nur mit einem Angreifer zu agieren.

Simon Werner hofft auf viele Einsätze

Der einzige Winterneuzugang Simon Werner kann da nur bedingt helfen. „Stürmer habe ich noch nie gespielt“, sagt der 19-Jährige, „aber ich bin schon auch torgefährlich.“ Der zentrale Mittelfeldmann ist normalerweise auf der Sechs oder der Acht zu Hause, kann sich jedoch auch eine Rolle als hängende Spitze vorstellen. Werner hatte beim SV Heimstetten in zwei Saisonen elf Einsätze in der Regionalliga, er wechselte nun nach Hallbergmoos, um mehr zu spielen: Beim SVH hatte er in dieser Runde vier Kurzeinsätze mit insgesamt 69 Spielminuten und spürte nicht das Vertrauen der Trainer. Übrigens: Gleich im ersten Test des VfB am 5. Februar trifft Simon Werner auf seinen Ex-Klub Heimstetten.

Pokalspiel vor dem Wiederauftakt

Vor dem ersten Punktspiel am 6. März gegen den TSV Ampfing haben die Hallbergmooser noch das Pokalduell beim Bayernliga-Absteiger 1. FC Sonthofen (29. Februar) zu bestreiten. In dieser Partie entscheidet sich, welcher der beiden Vereine nächste Saison im bayerischen Toto-Pokal spielen und von prominenten Gegnern wie dem TSV 1860 München oder der SpVgg Unterhaching träumen darf. „Dieses Pokalspiel ist für uns schon der Ernstfall“, betont Sugzda. Danach warten noch 13 Partien in der Landesliga, wo sich der VfB in einer viel besseren Ausgangsposition als vor einem Jahr befindet: Als Vierter mit zwei Punkten Rückstand auf den Zweiten hat Hallberg noch alle Chancen. Der Erste Karlsfeld ist acht Punkte weg, hat allerdings schon eine Begegnung mehr absolviert.

Lesen Sie auch den Jahresrückblick: VfB Hallbergmoos: So geht Rückrunde 

Quelle: Merkur.de

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