Zitter-Sieg für den SC Fürstenfeldbruck

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Das 1:0 durch Marian Meier (3.v.r.) wurde von seinen Kameraden noch recht verhalten bejubelt.

SC Fürstenfeldbruck - Der SCF-Coach Sarisakal wurde vom Spielfeldrand verbannt und erlebte den 4:3-Zitter-Sieg seiner Mannschaft von der Tribüne.

Der SC Fürstenfeldbruck hat das befürchtete Déjà-vu in Ottobeu-ren vermieden. Der 4:3 (2:0)-Erfolg war der zweite Sieg in Folge. Aber er war vor allem im zweiten Durchgang mehr erwürgt als erspielt. In der Schlussphase überschlugen sich die Ereignisse.

Die Brucker hatten zunächst einen 2:0-Vorsprung verspielt. Sieben Minuten vor dem Ende traf Florian Baier, der diesmal wieder in der Startelf stand, unglücklich zum 2:2 ins eigene Tor. Da wurden schon Erinnerungen an den Vorjahresauftritt in Ottobeuren wach. Damals hatte der SCF acht Minuten vor Schluss den Ausgleich kassiert und damit am Ende zwei Punkt verschenkt. Das blieb ihnen diesmal jedoch erspart. Denn im direkten Gegenzug traf Julian Maurer zum umjubelten 3:2 für Bruck. Als Nickoy Ricter in der Nachspielzeit zum 4:2 traf, schien alles entschieden. Doch erneut im Gegenzug trafen die Hausherren wieder. Und so mussten die Brucker noch weitere zwei hektische Minuten zittern, ehe der Sieg feststand.

Trainer Tarik Sarisakal schwante schon zur Pause nichts Gutes: „Das ist noch nicht durch“, sagte er. „Das wäre nicht das erste Spiel, das durch eine Aktion kippt.“ Dabei hatte seine Elf in der ersten Halbzeit nicht viel zugelassen. Im Gegenteil. Mit starkem Zweikampfverhalten hatte der SCF den Allgäuern den Schneid abgekauft. Und zwei frühe Tore taten ihr Übriges.

Nach nicht einmal fünf Minuten waren die Brucker hellwach, als sie einen Freistoß schnell ausführten. Marian Meier stand alleine vor dem Tor – 1:0. Knapp neun Minuten später zog Uli Fries von der Strafraumgrenze ab und das Leder schlug unhaltbar im langen Eck ein. „Wir hatten angesprochen, dass wir gallig zu Werke gehen müssen“, sagte Sarisakal über die überzeugenden ersten 45 Minuten.

Diese Ansprache war in der zweiten Hälfte aber offenbar vergessen. Denn plötzlich ließen die Brucker den Gastgebern viel zu viel Raum. Zu allem Übel musste Sarisakal nach dem 1:2-Anschlusstreffer auch noch auf die Tribüne. Schuld war seine lautstarke Kritik an einer strittigen Schiri-Entscheidung.

Ottobeurens Keeper Christoph Schäffler klärte eine Situation außerhalb des Strafraums mit Oberkörper und Oberarm – was eigentlich Handspiel bedeutet hätte. Doch die Pfeife von Schiri Florian Ziegler blieb stumm.

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Quelle: fussball-vorort.de

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