Fußball - 3. Liga

Haching gegen die Elf der Stunde

Zu Gast bei der SpVgg Unterhaching: 1. FC Kaiserslautern ist die Mannschaft der Stunde in der 3. Liga.

Unterhaching – Vor einem Monat hätte man über diese Aussage noch gelacht: Der 1. FC Kaiserslautern kommt zum Spitzenspiel in den Unterhachinger Sportpark. Am Samstag (14 Uhr), zum Auftakt der Rückrunde in der Dritten Liga, ist dieses Prädikat absolut zutreffend. SpVgg Unterhaching gegen den Ex-Meister aus der Pfalz ist das Duell Vierter gegen Neunter – und das Duell eines Aufstiegskandidaten mit dem Team der Stunde.

Der FCK startete äußerst bescheiden in die Saison, warf im September nach einem 1:6-Debakel in Meppen Trainer Sascha Hildmann raus und kehrte mit dem neuen Coach Boris Schommers in die Erfolgsspur zurück. Und wie. Noch Anfang November lagen die Pfälzer auf dem 18. Tabellenplatz und kämpften – auch neben dem Platz – um die nackte Existenz im Profifußball. Dann begann ein beeindruckender Aufschwung, der den Klub bis auf Rang neun nach oben spülte. Zuletzt gewannen die Pfälzer fünf Spiele in Serie und haben damit die beste Bilanz aller Drittligisten in den vergangenen Wochen. Vor einer Woche gewannen sie mit 3:1 beim FC Bayern II. Zum Start in die zweite Saisonhälfte hat Kaiserslautern nur noch vier Punkte Rückstand auf Platz drei und könnte mit einem Sieg in Unterhaching sogar in der Spitzengruppe überwintern.

Die SpVgg hat nach dem 2:2 gegen Tabellenführer Duisburg zwar keine Lust, den Aufwärtstrend zum Jahresende abbrechen zu lassen, der Respekt vor dem Gegner ist aber groß. „Wenn man sieht, wie Kaiserslautern ins Rollen gekommen ist, ist das schon sehr beeindruckend“, sagt SpVgg-Trainer Claus Schromm. „Wenn man in diesem Spiel nicht alles gibt, wird man nicht als Sieger vom Platz gehen.“

Er muss im letzten Spiel des Jahres auf Sascha Bigalke (Kniereizung) und Felix Schröter (muskuläre Probleme) verzichten und baut vor allem darauf, die gefährlichen Konter der Lauterer zu unterbinden: „Idealerweise verhindert man Konter, indem man selbst zu Abschlüssen kommt. Und wenn man den Ball nicht verliert, kommt der Gegner auch nicht ins Kontern.“

SpVgg Unterhaching: Mantl – Dombrowka, Winkler, Greger, Bandowski – Stahl, Stierlin – Müller, Heinrich – Stroh-Engel, Dietz.

Quelle: Merkur.de

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