Mitten in Ebersberg: Wohnhaus steht in Flammen - Großeinsatz läuft

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Zugänge sollen Arrivierten Druck machen

Noch Luft nach oben: Heimstetten (Ali Kartal und Rafael Mayer; schwarz) trennt sich 0:0 von Markt Schwaben. Foto: jürgen rossmann

Heimstetten - Mit nur drei Niederlagen in 21 Spielen überwintert Regionalliga-Aufsteiger SV Heimstetten komfortabel auf dem siebten Tabellenplatz. Viel muss Trainer Rainer Elfinger im Winter also nicht umstellen. Punktuell haben sich die Heimstettner aber dennoch Verstärkung geholt - und sich im Gegenzug von ein paar Spielern getrennt.

Dominik Putzke kann neben seinem Beruf nicht mehr die Zeit aufbringen, die es für die Regionalliga braucht und wechselte zu Landesligist Falke Markt Schwaben. Philip Grahammer verlässt den Verein Richtung SC Fürstenfeldbruck und auch Tobias Gürtner suchte das Weite, nachdem sich in Heimstetten keine Perspektive mehr für ihn bot. Auch Stürmer Victor Carr wird nach dem Winter nicht mehr für den SVH auflaufen. Zwar zweifelte Elfinger nie an dessen Potenzial, damit, seine Leistung auch auf den Punkt abzurufen, hatte Carr aber so seine Schwierigkeiten.

Elfinger braucht für sein Spielsystem einen Stürmer, der notfalls auch kurz vor Schluss von der Bank aus noch einmal Druck machen kann. Und den erhofft er sich in Zugang Florian Rudy von der SpVgg Unterhaching. Marco Bläser und Andreas Neumayer ergänzten sich im SVH-Sturm in der Hinrunde zwar prächtig, „aber Rudy ist auf Augenhöhe und wird den beiden Arrivierten massiv Druck machen“, sagt Elfinger.

Noch reiht sich der Neuzugang artig hinten ein, mit seiner Spielanlage passt er dem Trainer aber bestens ins Konzept. „Er sucht die Lücke und ist technisch und taktisch stark“, lobt der Trainer. Zu dem spielstarken Neumayer und Bläser, der in der Luft zu den gefährlichsten Waffen der Heimstettner zählt, ist Rudy die ideale Ergänzung. „Mein absoluter Wunschspieler“, sagt Elfinger.

Gleiches sagt er auch über den zweiten Heimstettner Neuzugang, Marijan Krasnic. Der Torwart wechselt von der SpVgg Unterhaching II an den Sportpark. Stammtorhüter Patrick Lehner - in der Hinrunde wesentlicher Sicherheitsfaktor in der Heimstettner Defensive - wird sich um seinen Platz zwischen den Pfosten zunächst wohl keine Sorgen machen müssen. Dahinter gibt es für Ersatzmann Alexander Heep jetzt aber harte Konkurrenz.

Vor allem Krasnics Stärke im Zusammenspiel mit seinen Vorderleuten gefällt Elfinger, denn ein mitspielender Torwart, den er quasi als Libero hinter der Viererkette einsetzen kann, ist ebenfalls essentiell für sein System.

Angesichts der günstigen Ausgangslage vor dem Rückrundenauftakt, stellt Elfinger allen Spielern seines Kaders ihre Chance in Aussicht: „Wenn es normal läuft, sollten wir relativ früh gesichert sein und dann bekommen die Jungen auch ihre Chance.“ Im ersten Test klappte das noch nicht so recht. Nach nur zwei Trainingseinheiten auf dem Großfeld konnten weder die jungen Spieler in der ersten Hälfte, noch die Stammkräfte nach der Pause gegen Markt Schwaben sonderlich viel bewirken. Der SVH musste sich mit einem 0:0 begnügen.

Richtig ernst wird es aber erst ab dieser Woche. Neben dem TSV Eching (heute, 19 Uhr), beim SV Pullach (9. Februar) und gegen den SE Freising (13. Februar) tritt Heimstetten vor dem ersten Punktspiel auch noch bei der Reserve des FC Bayern (Freitag, 8. Februar) und gegen Bayernligist Schweinfurt (Samstag, 16. Februar) an. „Das werden richtig gute Gradmesser“, warnt Elfinger. Sollte seine Mannschaft dabei nicht komplett untergehen, ist Elfinger für den Ligaauftakt optimistisch: „Ich habe ein gutes Gefühl, weil die Truppe gut zusammenpasst und alle wirklich gut mitziehen.“ (fh)

Quelle: fussball-vorort.de

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