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Zuschuss für Tribünenbau: FC Finsing wartet auf Berlin

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Der Finsinger Vorstand (stehend, v. l.): Werner Schröder, Michael Buchmann, Dieter Heilmair, Tom Gasda, Florian Albig, Christian Fellermeier sowie (kniend, v. l.) Florian Hack und Maxi Eberhart.

Der FC Finsing hofft bei Tribünenbau auf finanzielle Unterstützung durch ein Förderprogramm des Bundes für Sportanlagen.

Sehr gern hätte Markus Heilmaier seinen Vortrag im Rohbau gehalten. „Wir stehen in den Startlöchern“, versicherte der Architekt in der Jahreshauptversammlung den Mitgliedern des FC Finsing am Freitagabend. Aber seit er mit Berlin verhandele, „verstehe ich, warum das da oben mit dem Flughafen so lang dauert“.

Alle Pläne für den Tribünen- und Kabinenbau seien fertig. Jetzt müsse man abwarten, ob das Projekt in ein Förderprogramm des Bundes für Sportanlagen aufgenommen werde. Diese Chance auf einen Zuschuss von bis zu 45 Prozent, wolle die Gemeinde abwarten.

Schließlich trägt sie mit 2,5 Millonen Euro den Löwenanteil des rund 3,3 Millionen Euro teuren Projekts (inklusive Außenanlagen und Spielfeld-Sanierung). Also heißt es für den FC Finsing: abwarten und die eigenen Hausaufgaben erledigen.

Das hat Vereinschef Dieter Heilmair im vergangenen Jahr getan, wie ihm auch sein Vorvorgänger Werner Schröder bestätigte, der ihm zum besten FC-Vorsitzenden aller Zeiten adelte: „Seit acht Jahren wollen wir den Tribünenbau. Seit du dabei bist, geht es so richtig voran.“

Heilmair zeigte sich erfreut, dass die Zahl der Mitglieder trotz der Ankündigung einer künftigen Sonderumlage (30 Euro pro Jahr) von 603 auf 614 angestiegen sei. In seinem Rechenschaftsbericht erinnerte er an die Spendenaktion in Zusammenarbeit mit den VR-Banken, die dem Verein 18 000 Euro gebracht habe. Die Förderzusagen des Landkreises (35 000 Euro) und des Staates, der via BLSV 285 000 Euro in Aussicht gestellt hat und vor allem das 2,5-Millionen-Ja der Kommunen hätten die Finanzierung gesichert. Die Genehmigung zum vorzeitigen Baubeginn liege seitens des BLSV schon vor. Jetzt warten Verein, Kommune und Architekt nur noch auf Berlin.

„Eine Top-Kasse“

Wegen des Bauprojekts sehe auch der Kassenbericht ganz anders aus als üblich, erklärte Schatzmeister Florian Hack, der von Einnahmen in Höhe von fast 260  000 Euro sprach. Da seien aber auch schon ein 100 000-Euro-Zuschuss der Gemeinde dabei. Das Kassenplus in Höhe von 3900 Euro nannte Hack einen „fiktiven Gewinn“. Ein Roman ist das Kassenbuch deswegen noch lange nicht; im Gegenteil: Revisor Roland Schröder bescheinigte dem Schatzmeister eine einwandfreie Buchführung, „eine Top-Kasse“.

Schröders Antrag, den Vorstand zu entlasten, wurde von den 60 anwesenden Mitgliedern einstimmig angenommen. So lief es dann auch bei den anschließenden Wahlen. Heilmair hatte zuvor seine Führungsmannschaft vorgestellt, mit der er in seine zweite Amtsperiode gehen will. Hack wird vom Kassier zum 2. Vorsitzenden anstatt Wolfgang Eberhart, der aus beruflichen Gründen aufhört. Ums Geld kümmert sich künftig Maxi Eberhart.

Wahlleiter Heini Krzizok („Das ist schon meine vierte Wahl in dieser Woche“) hatte keine Mühe mit den Abstimmungen, so dass er sogar einen Test einbaute. Er schlug Christoph Fellermeier als Schriftführer so vor: „Wer damit einverstanden ist, bleibt ohne Handzeichen.“ Und tatsächlich blieben alle Hände unten. „Gut aufgepasst“, meinte Krzizok grinsend.

Der Vorstand:

Vorsitzender: Dieter Heilmair – Stellvertreter: Wolfgang Hack, Thomas Gasda – Kassier: Maxi Eberhart, Michael Buchmann – Schriftführer: Christoph Fellermeier, Florian Albig – Technischer Leiter: Werner Schröder –Schiedsrichterobmann: Florian Neubert.

Quelle: Merkur.de

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