Im Sparkassencup

Mit zwei 40-Jährigen: Günzlhofen gegen Bruck ohne Chance

Klarer Sieg: Gegen einen ersatzgeschwächte Günzlhofener hatte der SC Fürstenfeldbruck keine Probleme, (Foto: Metzler)

Mit fünf Aktiven aus der B-Klassen-Reserve – darunter zwei 40-Jährige – waren Günzlhofens Kreisliga-Absteiger gestern Abend zum Sparkassencup-Achtelfinale im Brucker Klosterstadion angetanzt.

Weshalb die Erkenntnis für die gastgebenden Bezirksliga-Gastgeber und Rekordpokalsieger nach 45 Minuten durchaus ernüchternd war: Die großen Favoriten des SC Fürstenfeldbruck liefen planlos an, hatten 90 Prozent Ballbesitz, brachten aber das Lederl nicht im Günzlhofener Tor unter. Elf tapfere, sich gegen die Niederlage stemmende Außenseiter verkauften sich teuer und leisteten dem Bezirksligisten große Gegenwehr. Nach 90 Minuten aber setzte sich der SCF mit 5:1 durch und zog in die nächste Runde ein.

Es schien eigentlich vom Anpfiff weg nur eine Frage der Zeit zu sein, wann der Rekordhalter des Sparkassenpokal-Wettbewerbs in Führung gehen würde. Doch trotz Einbahnstraßen-Fußball benötigten die Bezirksligisten aus der Kreisstadt fast 40 Minuten, ehe sie ihren vielen so genannten hundertprozentigen Torchancen im Günzlhofener Kasten unterbringen konnten. Mit einem Doppelschlag sorgte Ilija Sivonjic kurz vor der Pause für den schmeichelhaften 0:2-Rückstand der Kreisklassen-Gäste. Vor allem der vom TSV West nach Günzlhofen abgewanderte Torwart René Fleischer brachte die Brucker Stürmer – allen voran Marcel Berger – zur Verzweiflung.

Glück hatten die Hausherren, als Schiri Thomas Merkl (Hattenhofen) einen der an einer Hand abzuzählenden Vorstöße der Günzlhofener wegen eines Fouls abpfiff und nicht die Vorteilsregel gelten ließ. Sebastian Mössmer hätte ansonsten freie Bahn gehabt und den VSST sogar in Führung bringen können. Kurz nach dem Wiederanpfiff kam Berger dann doch noch zu seinem Tor.

Ansonsten auch nach der Pause das gleiche Bild wie in den ersten 45 Minuten: Bruck berannte das Günzlhofener Tor und vergab die dicksten Möglichkeiten. Fleischer hatte freilich auch einen einen Sahnetag am späten Mittwochabend erwischt. Nachdem zwischenzeitlich Alexander Püringer, dem einzig zuvor auf der Bank sitzenden Auswechselspieler des VSST, das 3:1-Ehrentor gelungen war, erhöhte Bruck durch Ferenc Armbus und Matthias Streun zum 5:1-Endstand. 

Quelle: fussball-vorort.de

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