Viele Tore zum Kennenlernen

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Lockerer Aufgalopp: die Hachinger (v.l.) Paul Grauschopf, Dominik Stahl und Luca Marseiler beim 13:1-Sieg in Pfaffenhofen.

Mit einem sozialen Wochenende hat Fußball-Drittligist SpVgg Unterhaching die neue Saison eingeläutet.

VON ROBERT GASSER

Unterhaching–Im ersten Spiel der Saison am Freitagabend gegen den Kreisligisten SV Miesbach ließen es die Hachinger nach vier Wochen Urlaub gleich richtig krachen. 11:1 (4:0) stand es nach 90 Minuten. Jim-Patrick Müller (Elfmeter), Christoph Ehlich, Dominik Wiedemann (2), Sascha Bigalke, Felix Schröter, Stephan Mensah, Moritz Heinrich und Thomas Hagn erzielten die Treffer für Haching. Auf der Anlage des SV Miesbach wird gerade ein Kunstrasenplatz – und der wird unter anderem durch das Benefizspiel gegen die SpVgg Unterhaching. 300 Zuschauer spülten Geld in die Kasse des Kreisligisten.

„Wir sind froh, dass es endlich wieder losgeht“, hatte Hachings Cheftrainer schon am Vormittag beim obligatorischen Laktattest gesagt. Die ersten Spiele gegen unterklassige Gegner machen für Schromm durchaus Sinn, vor allem auch für die Neuzugänge. „Da können sich die Spieler kennenlernen“, findet Schromm. Und natürlich macht es immer Spaß, viele Tore zu schießen.

Am Samstag folgte dann gleich das zweite Spiel. Der FSV Pfaffenhofen feierte sein Jubiläum zum 100-jährigen Bestehen. Beim Vertreter der Bezirksliga Nord setzten die Hachinger gleich noch einen drauf und schossen sich zum 13:1-Sieg. Mehrfach in die Torschützenliste eingetragen haben sich dabei Luca Marseiler (3) sowie die Neuzugänge Moritz Heinrich und Arne Naudts (je 2).

Fünf Neuzugänge hat die SpVgg Unterhaching bislang verpflichtet: Jannik Bandowski, Moritz Heinrich, Paul Grauschopf, Arne Naudts und Stephan Mensah. „Natürlich denkt man immer, dass man gut eingekauft hat, aber ich denke, das ist wirklich der Fall“, sagt Schromm und fügt hinzu: „Aber wir werden natürlich noch nachlegen müssen, speziell auf der Torwart-Position.“ Zwischen den Pfosten klafft nach dem Weggang der bisherigen Nummer eins, Lukas Königshofer, zum Ligakonkurrenten KFC Uerdingen eine Lücke. Zumal sich SpVgg-Eigengewächs Nico Mantl einen Bänderriss zugezogen hat und den Laktattest auf Krücken verfolgte. Am Freitag stand der frühere Schweinfurter und Burghauser Alexander Eiban im Kasten, konnte sich beim Hachinger Kantersieg aber natürlich nicht sonderlich auszeichnen.

Quelle: Merkur.de

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