"Die letzten Ergebnisse sind kein Drama"

Zwei Pleiten: Perfektionist Weber ist milde gestimmt

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Daniel Weber lässt sich durch die beiden Niederlagen in Folge nicht aus der Ruhe bringen. F: Leifer

Zwei Spiele. Null Punkte. Ja und? Erstmals in dieser Saison haben die Garchinger Regionalligakicker zwei Partien hintereinander verloren, aber Daniel Weber ist weiterhin die Ruhe in Person. 

„Außer dem TSV 1860 erlebt das jeder einmal in dieser Liga“, sagt der Trainer, der vor dem Heimspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth II (Samstag, 14 Uhr) keine besondere Drucksituation sieht. Mit sieben Punkten und zehn Plätzen Abstand zu den Abstiegsplätzen haben die Garchinger viel mehr Luft nach hinten, als es die Gegner ihnen zugetraut hätten.

„Die letzten Ergebnisse sind kein Drama“, sagt der milde gestimmte Perfektionist Weber und verweist darauf, dass er eine sehr junge Mannschaft hat. Diese zeigte nach dem richtig schlechten Spiel in Ingolstadt (1:4) am Dienstag gegen Nürnberg (1:2) die geforderte Reaktion. „Es war mir wichtig, da einen positiven Trend gesehen zu haben“, sagt Weber. Sein Team habe Nürnberg das Leben schwer gemacht. Es gibt nur einen Pauschalvorwurf für die beiden grundverschieden Null-Punkte-Spiele: „Wir haben in beiden Partien die Gegentore zu leicht zugelassen.“

Und jetzt kommt mit der SpVgg Greuther Fürth II ein Gegner, der in Garching mit besonderem Misstrauen beäugt wird. Von keinem anderen Profiverein in Bayern haben die Garchinger auf dem Platz so viele Bundesligaspieler kennenlernen dürfen wie bei den Kleeblatt-Franken. Und ausgerechnet gegen diesen etwas anderen Lieblingsgegner geht es wieder in einer Länderspielpause. Fürth könnte also die Reserve wieder mit Profikickern auffüllen, um sich von Tabellenplatz 14 wieder etwas nach oben zu arbeiten. Es könnte also wieder ein Spiel gegen ein gefühltes Team Fürth 1,5 statt einer Zweiten Mannschaft geben.

Statistisch sollte aber die Heimbilanz gegen die Franken Mut machen mit einem Sieg und einem Unentschieden. Die beiden Niederlagen in den bisherigen vier Duellen der beiden Vereine setzte es auswärts. Daniel Weber wünscht seiner Mannschaft, „dass wir endlich wieder einmal in Führung gehen. Das würde dann einiges leichter machen.“ Er ist überzeugt, dass seine Mannschaft mit einem Führungstor gegen Nürnberg auch am Dienstag nicht verloren hat.

Personell entspannt sich die Lage bei den Garchingern langsam. Semi Belkahia hat sich wieder herangearbeitet und dürfte in der Innenverteidigung sein Startelf-Debüt geben. Auch Lirim Kelmendi ist wieder bereit zumindest für die Ersatzbank. Darüber hinaus wird es allenfalls eine dezente Rotation geben. Nach Fürth können die Garchinger dann ja eine Woche lang durchschnaufen bis zu dem Auswärtsderby beim FC Unterföhring. 

Voraussichtliche Aufstellung: Fritz – Suck, Belkahia, Göpfert, Hepp – M. Niebauer, Pflügler – Tunc (Tugbay), D. Niebauer, Staudigl – de Prato.

Quelle: fussball-vorort.de

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