Löwen-Profi vor dem Absprung?

Zwei Regionalligisten jagen Stephan Hain

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Stephan Hain (M.) im DFB-Pokal gegen die TSG 1899 Hoffenheim.

München- Der TSV 1860 steckt tief im Kampf gegen den Abstieg. Da werden die Gerüchte um mögliche Abgänge immer konkreter. Angeblich liebäugelt Stephan Hain mit einem Wechsel in die Regionalliga.

Stephan Hain hat beim TSV 1860 München derzeit einen schweren Stand. Seit letztes Spiel von Beginn an machte er am 2. Spieltag in Nürnberg. Seitdem hat der 27-Jährige nur 44 Minuten in der 2. Bundesliga gespielt. Aufgrund einer Knieverletzung Ende August verpasste er 17 Partien,  im Dezember gab er ein Acht-Minuten Comeback in Freiburg. 2016 machte er noch kein Spiel bei den Profis, Benno Möhlmann lässt ihn außen vor. Ein Einsatz bei der 2. Mannschaft in der Regionalliga Bayern steht in diesem Jahr für ihn zu Buche. Da sein Vertrag im Sommer ausläuft, könnte er seine Karriere genau dort fortsetzen.

Neustart in der 4. Liga?

Bei den Löwen war er von Verletzungen geplagt, verpasste seit seinem Wechsel 2013 insgesamt 59 Spiele. Vor allem sein linkes Knie und das Sprunggelenk machten Hain immer wieder zu schaffen. Sein auslaufender Vertrag wird nicht verlängert, der Ex-Augsburger kann im Sommer ablösefrei wechseln. Zwei Vereine aus der Regionalliga Bayern, der vierthöchsten Spielklasse, haben bereits ihr Interesse bekundet. 

Zum einen ist dies die im Münchner Süden ansässige SpVgg Unterhaching. Die Hachinger rangieren im Moment auf dem 4. Platz, haben aber kaum noch Chancen auf den Aufstieg. Sieben Punkte beträgt der Rückstand auf Tabellenführer Jahn Regensburg, nur der Erstplatzierte nimmt an der Aufstiegsrunde zur 3. Liga teil. 

Auch die Regensburger sind an Hain interessiert, der in der Saison 2010/2011 mit 10 Toren in 25 Spielen maßgeblich am Aufstieg des FC Augsburg in die 1. Bundesliga beteiligt war. Die Oberpfälzer sind mitten im Rennen um die Aufstiegsrunde, sind momentan punktgleich mit Wacker Burghausen, haben aber ein Spiel weniger als die Niederbayern. 

Die Frage ist, ob sich ein ehemaliger Bundesligaspieler mit 27 Jahren die 4. Liga antut? Das wichtigste für den geborenen Zwieseler ist vorerst gesund zu bleiben und Spielpraxis zu sammeln. 

Text: Tobias Roth

Quelle: fussball-vorort.de

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