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Saisonstart in der Landesliga Südost

Zwei Top-Neuzugänge: SE Freising will wieder vorne mitmischen

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Kann losgehen! Die Fußballer des SE Freising sind heiß auf die neue Saison: (hintere Reihe, v. l.) Mannschaftsbetreuer Manfred Grüner, Florian Bittner (Co-Trainer), Daniel Müller, Kevin Günaydin, Osaro Aiteniora, Sebastian Hofmaier, Andreas Schredl, Vitus Kirchberger, Darius Amados, (mittlere Reihe, v. l.) Vorsitzender Walter Zellner, Josef Moosholzer, Lukas Treffler, Domagoj Tiric, Sebastian Thalhammer, Florian Schmuckermeier, Jonas Mayr, Daniel Gädke, Andreas Hohlenburger, Trainer Alex Plabst, (vordere Reihe, v. l.) Nikolai Davydov, Robert Rohrhirsch, Florian Machl, Daniel Zanker, Boris Hrvacan in, Dominik Schleicher, Karim Tolla, Michael Schmid und Pascal Preller. Ebenfalls zum Team gehört Torhüter Patrick Negele. 

In den vergangenen fünf Saisonen landete der SE Freising vier Mal unter den besten vier Mannschaften in der Liga – und deshalb hat die versammelte Landesliga-Konkurrenz die Gelb-Schwarzen schon fast reflexartig auf dem Zettel. SEF-Trainer Alex Plabst hat dazu nicht viel zu sagen, denn er geht in die neue Saison mit einem Ziel, das den maximal möglichen Interpretationsspielraum zulässt: „Wir wollen so viele Punkte holen, dass es uns gut geht.“

Freising – Plabst verweist darauf, „dass wir bei unserer Transferpolitik nichts anderes gemacht haben als in den Jahren davor“. Die elf Neuzugänge kommen vorwiegend aus unteren Ligen oder aus der eigenen Jugend. Lediglich der neue Co-Trainer Florian Bittner und der regionalligaerfahrene Innenverteidiger Sebastian Hofmaier sind etablierte Neuzugänge. Bittner ist auf dem Platz für Plabst nicht nur das Sprachrohr, sondern dank seiner Vielseitigkeit auch eine defensive Allzweckwaffe: „Er spielt immer da, wo er der Mannschaft am meisten helfen kann.“ Der aus Nandlstadt stammende Hofmaier ist sportlich ein Königstransfer – aber kein Lautsprecher: „Für das, was er eigentlich kann, ist er noch zu ruhig“, sagt sein neuer Trainer über den Mann, der zuletzt beim VfB Hallbergmoos und FC Unterföhring immer Stammspieler war.

Der Trainer freut sich, dass er mit Bittner nun ein Mentalitätsmonster im Team hat: „Wir hatten immer zu viele ruhige Spieler. Wenn die verbale Stärke den Ausschlag geben würde, wären wir in den letzten Jahren immer schon im November abgestiegen.“ Der spielende Co-Trainer Florian Bittner ist ein guter Ersatz für den letztjährigen „Co“ Fabian Herrmann.

Plabst hat im Kader einiges geändert und nimmt vor allem Spieler mit langer Freisinger Vergangenheit mehr in die Verantwortung. Der 34 Jahre alte Michael Schmid ist nicht mehr Kapitän, weil er mit ins Trainerteam aufsteigt und als zweifacher Vater privat mehr zu tun hat. Der sieben Jahre jüngere Andreas Schredl führt das Team künftig als Kapitän auf das Feld – und auch seine beiden Vertreter Sebastian Thalhammer und Florian Schmuckermeier sind Freisinger Eigengewächse. Die Gelb-Schwarzen führen so einen Generationswechsel durch.

Natürlich würden die Lerchenfelder wieder gerne eine gute Rolle spielen und haben von Vereinsseite das Ziel formuliert, vorne mitzuspielen. Alex Plabst will von einer Favoritenrolle aber nichts wissen: „In der vergangenen Saison waren wir der Hinrunde nach zu urteilen ein Aufstiegsfavorit und mit Blick auf die Rückrunde ein Abstiegskandidat.“ Grundsätzlich habe man in den zurückliegenden zwei Spielzeiten vieles richtig gemacht: „Wir haben uns zwei Jahre über Wert geschlagen.“ Denn zwei Drittel der Landesliga-Teams hätten gleiche oder bessere Voraussetzungen als der SEF – das müsse man immer im Hinterkopf behalten. Plabst betrachtet den Kader jedoch auch deshalb mit Vorsicht, weil es in den vergangenen Jahren unter der Saison immer wieder überraschende Abgänge gab und damit die Kaderplanung mehr oder weniger in Schieflage geriet.

Zur Geschichte des SEF gehört auch, dass höherklassige Vereine immer ganz genau nach Freising schauen. Mit Andi Manhart (ging zum Regionalligisten TSV Buchbach) und Nureddin El Sayed (zum Bayernligisten SV Pullach) hat man zuletzt gute Spieler verloren. Und angesichts der Fußballpause von Torwart Stefan Wachenheim gibt es heuer einen Zweikampf um den Platz zwischen den Pfosten: Boris Hrvacanin möchte nun von der Nummer zwei zur Nummer eins aufsteigen, hat mit Patrick Negele jedoch einen neuen Konkurrenten, der beim TSV Buch, SV Hutthurm und 1. FC Passau schon 110 Landesliga-Spiele absolviert hat. Coach Plabst wird irgendwann eine Entscheidung über den Stammkeeper fällen müssen. Doch kaum ein anderer Landesligist steht so sehr dafür, namhafte Abgänge mit jungen Nobodys zu ersetzen und diese Spieler immer besser zu machen. Das soll heuer nicht anders werden.

Quelle: Merkur.de

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