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Das Erdinger Bezirksliga-Derby

Zweimal Rot: Finsing fühlt sich verschaukelt

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Der Anfang vom Ende: Markus Rickhoff (l.) beteuert noch seine Unschuld, aber Schiedsrichter Gian-Luca Frino zückt bereits die Rote Karte. Fabian Kövener und Maximilian Hellinger (v. r.) machen ihre Ansichten der Dinge deutlich.  

Der FC Schwaig gewinnt das Lokalderby gegen am Ende neun Gästespieler.

Schwaig Mit 2:0 Toren gewann der FC Schwaig verdient das Landkreisderby gegen den FC Finsing und bleibt damit in der Spitzengruppe der Bezirksliga Nord. Für die Gäste dagegen wird die Luft immer dünner. Dabei präsentierte sich Finsing keineswegs wie ein Absteiger.

Schwaig war spielbestimmend, doch Finsing machte die Räume eng, so dass auf dem schwer zu bespielenden Boden schöne Kombinationen anfangs Mangelware blieben. Nach zwölf Minuten spielte Maxi Buchauer Raffi Ascher frei, doch Schwaigs Torjäger verfehlte das Tor um Zentimeter. Kurz darauf scheiterte Spielertrainer Ben Held mit einem schönen Schuss von der Strafraumgrenze an einem Gästebein.

In der 20. Minute sorgte eine Entscheidung des jungen Schiedsrichters Gian-Luca Frino für reichlich Gesprächsstoff: Ascher hatte Maxi Hellinger auf die Reise geschickt, der seinen Gegenspieler Markus Rickhoff stehen ließ und von der halbrechten Seite auf das Tor zulief. Kurz vor der Strafraumgrenze foulte Finsings Kapitän Maxi Hellinger, und der Schiedsrichter stellte Rickhoff nach kurzer Beratung mit seinem Assistenten wegen der Notbremse vom Platz. Finsings Spieler reklamierten, dass ein weiterer Spieler auf derselben Höhe gestanden habe.

Nur fünf Minuten später bediente Michael Kurzeder Held, der mit einem fulminanten Schuss ins Kreuzeck aus gut 25 Metern die Gastgeber in Führung brachte. Wenig später war es wieder Held, der am starken Torhüter Korbinian Becker scheiterte. Kurz vor dem Halbzeitpfiff landete ein weiter Befreiungsschlag bei Christian Rickhoff, der sich mit einem Haken auf dem rechten Flügel durchsetzte. Seinen Schuss parierte Schwaigs Torwart Florian Preußer ohne große Probleme.

Nach dem Seitenwechsel spielte für den angeschlagenen Held Marco Neumann. Schwaig drängte jetzt auf den zweiten Treffer, der nach ein paar kleineren Chancen in der 54. Minute fiel. Hellinger spielte einen tollen Pass in die Schnittstelle der Finsinger Abwehr, und der aus dem Mittelfeld nachgerückte Hannes Empl ließ Torhüter Becker keine Abwehrchance. Doch auch dieses Tor erregte die Gemüter der Gästespieler, weil der Linienrichter wegen einer möglichen Abseitsstellung von Ascher kurz die Fahne gehoben hatte. Der Torjäger wurde aber weder angespielt, noch griff er sonst irgendwie ins Spielgeschehen ein.

Restlos bedient waren die Gäste dann in der 64. Minute als Leonhard Hölzl wegen Ballwegschlagens mit der Gelb-Roten Karte das Spielfeld verlassen musste. Finsing reklamierte, dass Hölzl den Ball aus der Bewegung heraus über das Tor schoss, also kein absichtliches Wegschlagen vorlag. Im Anschluss daran war Schwaig daran gelegen, dass sich kein weiterer Spieler verletzt und ließ so Ball und Gegner laufen.

Quelle: Merkur.de

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