BCF nur im zweiten Durchgang präsent

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BCF-Coach Leitl sah einen furios aufspielenden Sebastian Kinzel.

BCF Wolfratshausen - Mit 2:3 kassierte der BCF Wolfratshausen gegen den designierten Aufsteiger TSV Rain eine Heimniederlage, weil er sein Engagement auf die zweite Halbzeit beschränkte.

44 Saisontore hätten Warnung genug sein sollen. Doch Farchets Kicker wollten nicht hören: Nach dem Gastspiel an der Kräuterstraße verbuchte Rains Scharfschütze Sebastian Kinzel stolze 47 Torerfolge. Ein Dreierpack in Farchet, weil die Hausherren nicht gewillt waren, etwas dagegen zu tun. Der einzige Aufreger spielte sich in den Katakomben des Isar-Loisach- Stadions ab. „Ich musste laut werden“, verriet Reiner Leitl über seine Pausenansprache. Ursächlich war ein schändlicher Vortrag in den vorangegangenen 45 Spielminuten, die der BCF-Cheftrainer als „unerklärlich“ einordnete. Profaner gesagt: „Wir waren gar nicht auf dem Platz.“ Leitl stellte seiner Elf ein schlechtes Zwischenzeugnis aus: „Es hätte zur Pause 0:3 oder 0:4 stehen können.“ Als die Seiten gewechselt waren, erwachte jedoch der Widerstand der Farcheter. Plötzlich war es ein Spiel auf Augenhöhe. Jona Lehr tanzte durch die Defensive der Lechstädter und verkürzte auf 1:2. Wolfratshausen blieb am Drücker. Leitl: „Hätten wir von Anfang an so gespielt, hätte Rain Probleme bekommen.“ So aber markierte Kinzel nach einem Eckball seinen dritten Treffer, die Partie war entschieden. Daran änderte auch Chris Korkors 2:3 in der Nachspielzeit nichts mehr.

Quelle: fussball-vorort.de

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