Niederlage gegen Lukko Rauma

Das war's! Aus den EHC München in der CHL

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Jason Jaffray und der EHC Red Bull München verlor auch das Rückspiel gegen Lukko Rauma.

München - Aus! Schluss! Vorbei! Für den EHC München endet die Champions Hockey League bereits im Sechzehntelfinale. Die Bulls verlieren auch das Rückspiel gegen Lukko Rauma,

Das war's! Die „Minga goes Europe“-Tour hat früh ihren Schlusspunkt erreicht. Statt wie erhofft in der Champions Hockey League für Furore zu sorgen, ist für den EHC München bereits im Sechzehntelfinale Endstadion. Nach dem 3:5 im Hinspiel verloren die Red Bulls vor den Augen von Besiktas-Stürmer Mario Gomez auch das zweite Duell mit Lukko Rauma – und zwar mit 0:3 (0:1, 0:0, 0:2). Raus mit Applaus – denn die Fans feierten ihr Team dennoch.

Dabei hatte zunächst viel danach ausgesehen, als könnten die Red Bulls das Ding drehen. Die Finnen schafften es nämlich nicht, die Gastgeber vom eigenen Tor fernzuhalten. Der EHC drückte vor 1970 Zuschauern mächtig aufs Gaspedal und gab Schüsse im Minutentakt ab. Das einzige Manko: Dominik Kahun (6.), Florian Kettemer (7.), Daryl Boyle (8.), Joachim Ramoser (11.) und Kahun nach einem klasse Zuspiel aus der eigenen Hälfte scheiterten allesamt am starken Lukko-Goalie Ryan Zapolski.

Es folgte eine Szene, die den Münchnern einen gewaltigen Strich durch die Rechnung machte: Ein unerlaubter Körperangriff von Steve Pinizzotto führte zum ersten Powerplay der Gäste, und es dauerte nur sieben Sekunden, bis es passiert war: Nachdem die Bulls es nicht geschafft hatten, die Scheibe zu klären, vollstreckte Jesse Virtanen zum 0:1 (16.).

Nun musste der EHC also drei Tore aufholen. In der ersten eigenen Überzahl feuerten die Hausherren zwar auch munter auf das gegnerische Gehäuse – weiter ohne Erfolg. Mit einer defensiveren Einstellung gingen die Finnen in den zweiten Abschnitt, doch mit zunehmender Dauer schienen die Münchner die Hoffnung langsam zu verlieren. Den Abschlüssen von Jason Jaffray (35.) und Jeremy Dehner (36.) jeweils im Powerplay fehlte die nötige Präzision. Zapolski war nach wie vor unüberwindbar.

Klar, jetzt musste mehr Risiko her. Danny aus den Birken hatte gerade sein Tor verlassen, als Richard Regehr den Puck an Eetu Koivistoinen verlor – 0:2 (43.). Und noch ein Versuch: 5:3-Überzahl plus Keeper raus. Doch auch diese Maßnahme verpuffte. Stattdessen erzielte Toni Kovisto ein weiteres Empty-net-Goal zum 0:3 (58.). Trotz aller Bemühungen: Die Europa-Tour des EHC ist beendet.

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