„Vollkatastrophe! Peinlich! Lächerlich!“

Böse Klatsche: Spitzenreiter Nürnberg verdrischt indiskutablen EHC

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Nürnbergs Patrick Reimer feiert (hinten), Konrad Abeltshauser ist bedient.

Der EHC Red Bull München kassiert die zweite herbe Niederlage am Wochenende und kommt in Nürnberg böse unter die Räder. Zehn Gegentore in zwei Spielen - es besteht Redebedarf.

Gebrauchtes Wochenende für den EHC München. Nach der 2:5-Pleite am Freitag gegen Wolfsburg ging der Deutsche Meister am Sonntag bei Tabellenführer Nürnberg mit 1:5 baden. Steckel (13.), Pföderl (17.), Fox (27.), Weber (44.) und Möchel (52.) trafen für die Mittelfranken, Kastner (52.) war der Ehrentreffer für die Gäste vorbehalten. EHC-Stürmer Dominik Kahun war bei Telekom Sport entsprechend angefressen: „Vollkatastrophe! Peinlich! Lächerlich!“

Nach der sechsten Nürnberg-Niederlage in Folge hat der EHC jetzt fünf Punkte Rückstand auf den souveränen Tabellenführer, Die Eisbären aus Berlin sprangen durch das 6:3 im Prestigeduell gegen Mannheim an den Münchnern vorbei auf Platz zwei. Um den Anschluss zu halten, sollten für den EHC am Mittwoch (19.30 Uhr) bei den Fishtown Pinguins wieder drei Punkte her.

Einen ganz wichtigen Sieg im Kampf um die Playoff-Plätze feierte derweil der ERC Ingolstadt. Die Panther gewannen 5:3 gegen das Überraschungsteam aus Schwenningen. Ingolstadt entschied das Spiel zu Beginn des Schlussdrittels mit drei Toren binnen 163 Sekunden.

Im Kellerduell verloren die Augsburger Panther gegen die Krefeld Pinguine mit 1:4 und sind neuer Vorletzter. Die Pinguine kletterten auf Rang zwölf, Schlusslicht bleiben die Straubing Tigers, die beim 1:5 gegen die Iserlohn Roosters chancenlos blieben.

Maximilian Kramer

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